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Nachtnews: Lohnausgleich wegen Inflation, Angriffe auf Corona-Forscher und Wölfe vor Großstädten

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 14.10.2021
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Ver.di fordert Lohnausgleich für steigende Preise; Corona-Forscher berichten von Anfeindungen; Jagdverband: Wölfe nähern sich den Großstädten; Auseinandersetzung zwischen Polizei und Serben im Kosovo; Australien: Weiterhin Corona-Rekorde in Victoria
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

Ver.di fordert Lohnausgleich für steigende Preise

Die Kosten für Energie und einige andere Produkte steigen. Insbesondere den Preisanstieg beim Gas bewerten Verbraucherschützer als „besorgniserregend“. Wegen der hohen Inflationsrate fordert die Dienstleistungsgesellschaft Ver.di einen Lohnausgleich mit Blick auf die anstehende Tarifrunde.
Im September sind die Verbraucherpreise in Deutschland um 4,1 Prozent gestiegen. Hierbei spielten insbesondere die höheren Energiekosten und die wieder angehobene Mehrwertsteuer eine Rolle.

Corona-Forscher berichten von Anfeindungen

Viele internationale Experten, die sich öffentlich in den Medien zur Corona-Pandemie geäußert haben, berichten von Hass und Anfeindungen. Das ist das Resultat einer Umfrage der Fachzeitschrift „Nature“, an der über 300 Wissenschaftler teilgenommen haben. Fast die Hälfte gab an, nach Auftritten in den Medien Troll-Kommentaren oder auch persönlichen Angriffen ausgesetzt gewesen zu sein. In dutzenden Fällen ging das bis hin zu Morddrohungen, sechs Wissenschaftler sollen sogar körperlich attackiert worden sein. Die meisten Teilnehmer an der Umfrage kommen aus Großbritannien, Deutschland sowie den USA

Jagdverband: Wölfe nähern sich den Großstädten

Der Deutsche Jagdverband ist überzeugt, dass es in Zukunft häufiger zu Begegnungen mit Wölfen in deutschen Großstädten kommen wird. Das hängt mit einem „exponentiellen Wachstum“ der Tiere zusammen.
Zuvor gab es Berichte über eine mögliche Wolfssichtung in einem Stadtpark in Hannover. Auch in Köln wurde im Mai ein Wolf gesichtet. 30 Kilometer von Berlins Mitte entfernt hat sich zudem nachweislich ein Wolfsrudel angesiedelt.

Auseinandersetzung zwischen Polizei und Serben im Kosovo

Im nördlichen, überwiegende von Serben bewohnten Teil der Stadt Mitrovica im Kosovo ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzung mit Sicherheitskräften und einer großen Gruppe Gewalttäter gekommen. Hintergrund war die Suche der Polizei nach Schmuggelwaren im Stadtteil, die zu Blockaden von Straßen durch Hunderte Serben führte. Es entstand großer Sachschaden an den Polizeifahrzeugen. Acht Menschen wurden festgenommen. Mehrere Polizisten und serbische Zivilisten wurden bei dem Einsatz verletzt.
Schwer bewaffnete Einheit der kosovarischen Sonderpolizei ROSU am Kontrollpunkt Jarinje an der Grenze zu Serbien, 20. September 2021 - SNA, 1920, 13.10.2021
Zusammenstöße zwischen Serben und Polizei in Nordkosovo

Australien: Weiterhin Corona-Rekorde in Victoria

Der australische Bundesstaat Victoria ist seit zwei Monaten im Lockdown, mehr als 60 Prozent der Bevölkerung sind bereits voll geimpft. Dennoch steigen weiterhin die Neuinfektionen in der Region: 2297 Neuinfektionen meldeten die Behörden am Donnerstag und damit einen Anstieg um 700 Fälle im Vergleich zum Vortag. Die Regionalregierung will dennoch Lockerungen einführen, wenn die Impfquote der Bevölkerung 70 Prozent erreicht hat, was voraussichtlich kommende Woche der Fall sein soll.
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