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Frankreich will ab 2022 Kunststoffverpackungen von Obst und Gemüse verbieten

Gurke - SNA, 1920, 14.10.2021
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Ab 2022 wird es in Frankreich verboten sein, Obst und Gemüse in Kunststoff zu verkaufen. Bis 2040 soll in Frankreich eine Kreislaufwirtschaft entstehen und Einwegplastik auslaufen.
2020 wurde in Frankreich das „Anti-Wegwerf-Gesetz“ verabschiedet. Ziel des Gesetzes ist es, sich bis 2040 von Einwegplastik komplett zu lösen. Im ersten Schritt verbot das Land 2020 entsprechendes Einweggeschirr wie Becher und Teller sowie Wattestäbchen. 2021 folgten Trinkhalme aus Plastik, Besteck, Rührstäbchen, Deckel für Heißgetränke zum Mitnehmen, Boxen aus Polystyrol und Plastik-Konfetti.
Ab 2022 folgen Kunststoffverpackungen von Obst und Gemüse – zumindest bei einer Masse der Nahrungsmittel von unter anderthalb Kilogramm. Das hat die die französische Regierung bekanntgegeben. Immerhin sollen in Frankreich 37 Prozent der Produkte gegenwärtig in Kunststoff verpackt sein. Die Regierung verspricht sich einen Rückgang um eine Milliarde Verpackungen jährlich von diesem Schritt.
Das Gesetz soll schrittweise in Kraft treten, damit Hersteller Zeit haben, ihre Produkte neu auszurichten, wie die Medienproduktion „Packaging-Europe“ berichtet. In den ersten sechs Monaten soll außerdem noch Toleranz herrschen, damit die bestehenden Lagervorräte an Verpackungen aufgebraucht werden können. Auch Obst und Gemüse sollen vom Gesetz ausgenommen sein, die unverpackt Gefahr laufen zu verrotten.
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