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Bericht: Pentagon erwägt Unterbringung von Anti-Terrorkräften in Usbekistan

Pentagon-Logo - SNA, 1920, 14.10.2021
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Pentagon-Beamte nehmen diesen Monat an einer Delegation nach Usbekistan teil, um die Möglichkeit der Stationierung der US-Anti-Terrorkräfte dort zu besprechen. Dies teilte die Zeitung „Politico“ am Mittwoch unter Berufung auf eine Quelle im US-Kongress mit.
US-Beamte sagen, Usbekistan sei nach dem Abzug der amerikanischen Truppen aus Afghanistan auf die Prioritätenliste aufgerückt. Usbekistan sei ein Land, das einzigartig positioniert sei, um den USA dabei zu helfen, regionale Interessen auf der ganzen Linie zu sichern, hieß es.
Ganz oben auf der Agenda stehe die Möglichkeit, US-Anti-Terrorkräfte „über dem Horizont“ unterzubringen – eine Vereinbarung, die dem US-Militär ermöglichen würde, Ziele in Afghanistan einfacher zu überwachen und anzugreifen.
Die Biden-Regierung führt seit Monaten Gespräche mit Usbekistan und anderen Ländern, die an das von den Taliban* kontrollierte Afghanistan grenzen, aber über konkrete Ergebnisse wurde noch nicht mitgeteilt.
Letzte Woche waren vier Republikanische Abgeordnete des Repräsentantenhauses nach Usbekistan gereist, um sich mit hochrangigen Beamten zu treffen. Einem der Republikaner, Don Bacon, zufolge, könnte Usbekistan zu einer „demokratischen Nation werden, die sich zu einem Beschützer der Menschenrechte entwickle“.
Die militanten Taliban hatten es geschafft, nach Beginn des internationalen Truppenabzugs aus Afghanistan im Laufe von wenigen Monaten das gesamte Land unter ihre Kontrolle zu bringen. Nach der Übernahme der Hauptstadt Kabul am 15. August hatten die Islamisten den Krieg für beendet erklärt. Mit der Eroberung der kleinsten Provinz Pandschir im Osten Afghanistans fiel Anfang September die letzte Widerstandsbastion an die Taliban.
Flagge der USA - SNA, 1920, 30.09.2021
Afghanistan
Medien: USA wollen Militärbasen nahe Afghanistan nutzen – darunter auch russische
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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