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Außenministertreffen auf Anregung Moskaus: Baku und Eriwan äußern sich zu Karabach-Regelung

© SNA / Viktor Tolotschko / Zur BilddatenbankRusslands Außenminister Sergej Lawrow
Russlands Außenminister Sergej Lawrow  - SNA, 1920, 14.10.2021
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Die Außenminister von Aserbaidschan, Armenien und Russland sind am Donnerstag in Minsk zusammengekommen, um die Regelung der Lage nach dem Bergkarabach-Konflikt zu erörtern.
„Im Rahmen des Außenministerrates der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten – Anm. d. Red.) hat auf Anregung der russischen Seite ein trilaterales Treffen unter Teilnahme der Außenminister von Aserbaidschan und Armenien stattgefunden“, heißt es in der Mitteilung des aserbaidschanischen Außenministeriums.
„Minister Dschejchun Bairamow stellte die Haltung Aserbaidschans gegenüber der Postkonflikt-Situation in der Region und zur Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern (Aserbaidschan und Armenien – Anm. d. Red.) dar. Der Minister hob die Wichtigkeit der vollständigen Umsetzung der trilateralen Erklärungen (zu Bergkarabach – Anm. d. Red.) hervor, die am 10. November 2020 und am 11. Januar 2021 unterzeichnet wurden.“
Baku sei bereit zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Armenien auf der Grundlage der Achtung der völkerrechtlichen Prinzipien, darunter der Souveränität, der territorialen Integrität und der Unantastbarkeit der Grenzen, heißt es.
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„In diesem Zusammenhang wurde angemerkt, dass es wichtig sei, Verhandlungen über den Prozess der Delimitation der Grenze Aserbaidschans zu Armenien aufzunehmen. Die Seiten verwiesen auch auf die Wichtigkeit der Umsetzung der Vereinbarungen über die Eröffnung aller Verkehrsverbindungen in der Region. Minister Dschejchun Bairamow sprach von der Gefährlichkeit von Landminen in den befreiten Gebieten, was eine direkte Bedrohung für das Leben von Menschen darstelle. Er verwies auf die Notwendigkeit der Vorlegung genauer Minenfeldkarten durch Armenien. Der Minister berichtete ferner über die Wiederaufbauarbeiten, die in den befreiten Territorien geleistet werden“, heißt es in der Mitteilung.
Ende September 2020 wurden in Bergkarabach die Kämpfe wiederaufgenommen und somit ein jahrzehntelanger Konflikt neu entfacht, der viele Opfer unter der Zivilbevölkerung forderte. Die Seiten unternahmen mehrere Versuche, eine Waffenruhe zu vereinbaren. Erst das trilaterale Abkommen, das in der Nacht zum 10. November geschlossen wurde, erwies sich als erfolgreich.
Unter Vermittlung Moskaus haben sich Aserbaidschan und Armenien darauf geeinigt, die Kampfhandlungen zu beenden sowie Gefangene und Gefallene auszutauschen. Eriwan übergab außerdem die Bezirke Kelbadschar, Latschi und Agdam an Baku. In der Region wurden russische Friedenstruppen stationiert.
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