Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde
 - SNA, 1920
Österreich
Aktuelle Nachrichten aus Österreich

„Österreich“ gegen Österreich: Fellners kündigen Millionenklage an

© AP Photo / Ronald ZakVerleger Wolfgang Fellner (Archivbild)
Verleger Wolfgang Fellner (Archivbild) - SNA, 1920, 13.10.2021
Abonnieren
In der Affäre um angeblich gekaufte Umfragen, die Sebastian Kurz in besserem Licht darstellen sollten, ist die nächste Stufe erreicht: Die Mediengruppe Österreich verklagt die Republik. „Wir sind Opfer und nicht Täter“, sagt Verleger Wolfgang Fellner.
Die Mediengruppe Österreich hat angekündigt, die Republik Österreich zu verklagen. Davon berichtet das Portal DWDL. Verleger Wolfgang Fellner, der gemeinsam mit seinem Bruder Helmuth Fellner in den Ermittlungen um fingierte Umfragen in der Zeitung „Österreich“ von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft als Beschuldigter geführt wird, spricht von einem „Justiz-Skandal“. Die in den Redaktionsräumen durchgeführten Razzien seien illegal gewesen. So würden die konfiszierten Handys dem Redaktionsgeheimnis unterliegen. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft sieht hingegen kein rechtswidriges Verhalten und stützt sich auf bewilligte Hausdurchsuchungen.
"Die Durchsuchungen wurden unter Beachtung des verfassungsrechtlich geschützten Redaktionsgeheimnisses bei der Geschäftsführung und im kaufmännischen Bereich, nicht aber in ausschließlich der redaktionellen Tätigkeit dienenden Räumlichkeiten des Medienunternehmens durchgeführt."
Wie DWDL weiter schreibt, schließt Fellner zudem „zu hundert Prozent“ aus, dass es manipulierte Umfragen und wohlwollende Berichterstattung im Gegenzug für Inserate gegeben habe. „Wir sind Opfer und nicht Täter“, so der Verleger.
Polizeibeamte in Wien  - SNA, 1920, 12.10.2021
ÖVP-Korruptionsaffäre in Österreich: Zeitung meldet Festnahme
Zu Wort gemeldet hat sich inzwischen auch der Verein der Chefredakteure mit einer Erklärung. "Die in den Justizunterlagen beschriebenen Zustände sind unethisch, unmoralisch und verwerflich. Medienkonsumenten wurden dadurch getäuscht, der Ruf der Medienbranche beschädigt", heißt es darin.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала