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Statistisches Bundesamt: Stärkster Anstieg der Großhandelspreise seit der ersten Ölkrise

Erdöl (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.10.2021
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Die Preise in Deutschland steigen weiter rasant. Im September sind die Großhandelspreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,2 Prozent angewachsen. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitgeteilt. Das sei der stärkste Anstieg seit der Erdölkrise im Jahr 1974.
Ungewöhnlich hohe Anstiege wurden bereits in den Vormonaten beobachtet. Im August hatten die Großhandelspreise um 12,3 Prozent und im Juli um 11,3 Prozent zugelegt.
Die Statistiker erklären den Zuwachs zum einen mit den stark gestiegenen Preisen für viele Rohstoffe und Vorprodukte. Zum anderen wirke ein Basiseffekt. Im Zusammenhang mit der durch die Pandemie ausgelöste Krise sei das Preisniveau in den Vorjahresmonaten vergleichsweise niedrig gewesen. Somit steigen nun die Teuerungsraten.
Großhandel gehört zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen, die das allgemeine Preisniveau darstellen. Auch Preise für nach Deutschland eingeführte Güter und Erzeugerpreise wirken sich auf die Verbraucherpreise aus, an denen die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik ausrichtet. Die Verbraucherpreise in der Bundesrepublik waren zuletzt mit 4,1 Prozent so stark gestiegen wie seit Ende 1993 nicht mehr.
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