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Nach Spitzendiplomaten-Treffen: Moskau will weitere Verschärfung im Verhältnis zu USA vermeiden

© SNA / brics-russia2020.ru / Zur BilddatenbankSergej Rjabkow, stellvertretender Außenminister Russlands
Sergej Rjabkow, stellvertretender Außenminister Russlands  - SNA, 1920, 12.10.2021
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Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow hat sein nahezu zweistündiges Gespräch mit der Staatssekretärin für politische Angelegenheiten im US-Außenministerium, Victoria Nuland, am Dienstag als „sehr offen“ bezeichnet.
„All diese Situation mit Visa, konsularischer Arbeit und der Präsenz von Diplomatenpersonal – des russischen in den USA und des US-amerikanischen in Russland – hat sich noch nicht verbessert. Wir – Nuland und ich – haben sehr offen zu diesem Thema gesprochen“, sagte Rjabkow.
Er fügte hinzu, dass die Haltungen der beiden Seiten nur schlecht übereinstimmten.
„Die Amerikaner wollen nicht unserer Logik, unseren Forderungen Gehör geben. Trotz alledem war das Gespräch nützlich“, betonte Rjabkow.
Außenministerium Russlands (Archivfoto) - SNA, 1920, 09.09.2021
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„Wir haben uns wenigstens darauf geeinigt, diese Beratungen zu intensivieren und spezielle Konsultationen durchzuführen. Zudem soll es zusätzliche Konsultationen über Segmente der bilateralen Beziehungen mitsamt Visa und der Arbeit von Außenstellen geben“, sagte Rjabkow. Er könne noch nicht offenlegen, um welche Bereiche es gehe.
Das Thema der Ukraine sei bei seinem Treffen mit Nuland im russischen Außenministerium nicht besprochen worden, so Rjabkow. Es sei um die bilateralen Beziehungen, das Funktionieren der diplomatischen Missionen und das Problem der Visaerteilung gegangen, sagte der Vizeaußenminister. Er merkte an, dass kein Fortschritt dabei erzielt worden sei. Doch Russland und die USA planten weitere Konsultationen zu diesem Thema.
Moskau schließe weitere Verschärfungen in den Beziehungen zu den USA nicht aus, wenn keine zusätzlichen Bemühungen zur Normalisierung gemacht werden sollten, so Rjabkow.

„Es gibt keinen Durchbruch und nicht einmal einen Fortschritt. Und es gibt Potential für mögliche weitere Verschärfungen, wenn wir uns nicht zusätzlich um die Normalisierung deutlich bemühen sollten“, so Rjabkow.

Moskau schließe ein Einfrieren der Arbeit der diplomatischen Missionen Russlands und der USA nicht aus, möchte jedoch ein derartiges Szenario vermeiden, erklärte Rjabkow.
„Wir möchten so etwas vermeiden. Aber wir können ein solches Szenario, eine solche Variante bei der schlimmsten Entwicklung nicht ausschließen. Aber wir möchten – das will ich betonen – so etwas vermeiden“, sagte Rjabkow auf die Frage, ob die gegenwärtige Krise in der Arbeit der diplomatischen Missionen zum Einfrieren ihrer Tätigkeit führen könnte.
Nach ihrem Treffen mit Rjabkow sagte die Staatssekretärin im US-Außenministerium, sie habe mit dem russischen Vizeaußenminister die bilateralen Beziehungen besprochen.
„Ich freue mich darüber, wieder in Russland zu sein und mich mit unseren bilateralen Beziehungen zu beschäftigen“, sagte Nuland gegenüber Journalisten.
Die fast zweistündigen Konsultationen zwischen Rjabkow und Nuland fanden in Räumlichkeiten des russischen Außenministeriums hinter verschlossenen Türen statt.
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