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Russland appelliert an USA: Einschränkungen für Außenstellen gegenseitig aufheben

© SNA / brics-russia2020.ru / Zur BilddatenbankSergej Rjabkow, stellvertretender Außenminister Russlands
Sergej Rjabkow, stellvertretender Außenminister Russlands  - SNA, 1920, 12.10.2021
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Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow hat am Dienstag bei einem Treffen mit der Staatssekretärin für außenpolitische Angelegenheiten im US-Außenministerium, Victoria Nuland, vorgeschlagen, alle Einschränkungen für die Arbeit der ausländischen Vertretungen Russlands und der USA gegenseitig aufzuheben.
„Es wurden der Stand und die Entwicklungsperspektiven der Beziehungen zwischen den Ländern erörtert. Besonderes Augenmerk galt Fragen, die das Funktionieren der ausländischen Vertretungen Russlands und der USA auf dem jeweiligen Staatsgebiet betreffen", heißt es in einer Mitteilung des russischen Außenamts, die im Anschluss an die Verandlungen veröffentlicht wurde.
Von russischer Seite wurde hervorgehoben, dass die „feindseligen Handlungen" nicht ohne Antwort bleiben werden. „Aber in Moskau wird keine weitere Eskalation angestrebt. Wir schlagen vor, alle Einschränkungen, die von beiden Seiten seit einigen Jahren eingeführt wurden, aufzuheben“, so die Mitteilung.
Rjabkow betonte im Gespräch mit Nuland, dass eine Fortsetzung des Konfrontationskurses Washingtons „in Bezug auf die bilaterale Agenda und im Kontext akuter internationaler und regionaler Probleme nur zu einer weiteren Degradierung der russisch-amerikanischen Beziehungen führen“ könnte.
Gebäude der russischen Botschaft in Washington - SNA, 1920, 05.10.2021
Senatoren bitten US-Präsident Biden um Ausweisung von 300 russischen Diplomaten
Es sei ein realistisches Herangehen erforderlich, das den Aufbau der Beziehungen auf der Grundlage der Prinzipien der Gleichberechtigung und der gegenseitigen Berücksichtigung der Interessen des jeweils anderen vorsehe, heißt es in der Mitteilung.
Laut dem Außenministerium hat der stellvertretende Verteidigungsminister Alexander Fomin an dem Gespräch teilgenommen.
Der Moskau-Besuch der ranghohen US-Diplomatin erfolgt vor dem Hintergrund einer weiteren Verschärfung der Spannungen zwischen beiden Ländern. Eine Senatorengruppe hatte am 5. Oktober in einem Schreiben an Präsident Joe Biden dazu aufgerufen, ein Ultimatum an Russland zu stellen: Moskau solle entweder das Personal der US-Botschaft ausweiten, oder es würden 300 russische Diplomaten aus den USA ausgewiesen, hieß es.
Nuland hält sich bis Mittwoch, den 13. Oktober, in Russland auf. Neben Treffen im russischen Außenministerium stehen auch Verhandlungen mit dem stellvertretenden Chef der Kreml-Administration, Dmitri Kosak, auf dem Programm. Nach ihrer Ankunft in Russland sagte sie, dass stabile und voraussagbare Beziehungen zwischen Russland und den USA das Hauptthema der bevorstehenden Verhandlungen sein würden.
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