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Zwei Studenten in Rheinland-Pfalz klagen gegen 3G-Regel an Uni

© CC0 / stux / PixabayUniversität, Symbolbild
Universität, Symbolbild - SNA, 1920, 12.10.2021
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Zwei Studenten in Rheinland-Pfalz haben unabhängig voneinander bei den zuständigen Verwaltungsgerichten Eilantrag gegen 3G-Regeln an dortigen Universitäten und Hochschulen eingebracht. Für die kostenpflichtigen Tests müsste der Student aus Bingen am Rhein um die 300 Euro pro Monat ausgeben.
Beim Verwaltungsgericht in Mainz hat ein klagender Student einen „Eilantrag wegen der 3G-Regel an rheinland-pfälzischen Hochschulen“ eingebracht. Dies berichtete der „SWR“ am Dienstag. Demnach habe das zuständige Gesundheitsministerium des Landes „nun vier Tage Zeit, um Stellung zu beziehen“.
Nach Angaben des Gerichts müsse die Technische Hochschule in Bingen am Rhein ebenfalls eine Stellungnahme abgeben. Ein Student der TH hatte den Eilantrag gestellt.

300 Euro monatlich für Tests

„Zwar können, nach eineinhalb Jahren Pause, die Studierenden in Rheinland-Pfalz endlich wieder im Präsenzunterricht studieren. Allerdings gelten für den Uni- und Hochschul-Besuch besondere Regeln: An Vorlesungen und Seminaren teilnehmen darf nur, wer entweder geimpft, genesen oder getestet ist. Das schreibt die Corona-Verordnung des Landes vor. Und genau das stößt dem Studenten sauer auf“, so der SWR.
Stefan Heyne studiere im zweiten Semester Informatik an der TH Bingen. Im aktuellen Wintersemester habe er nach Angaben seiner Anwältin fünf Veranstaltungen, die in Präsenz stattfinden.
Schnelltest (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.10.2021
Ab Montag nicht mehr kostenlos: Das erwartet Ungeimpfte bei den Schnelltests
Da Heyne weder geimpft noch genesen sei, hieße das für ihn, dass er pro Woche mehrere negative Corona-Tests nachweisen müsste, um an den Veranstaltungen teilnehmen zu können. Deswegen hat er jetzt diesen Eilantrag beim Mainzer Verwaltungsgericht gestellt. Wie der Student dem SWR gegenüber mitteilte, würden ihn die Schnelltests, „monatlich um die 300 Euro kosten. Geld, das er als Student aber nicht hat.“
Impfen lassen wolle er sich aber vorerst nicht. Er habe eine Risiko-Nutzen-Abwägung einer Impfung vorgenommen und sich dann klar dagegen entschieden. Bei dem Eilantrag gehe es ihm und seiner Anwältin vor allem darum, dass keine selbst gekauften Schnelltests erlaubt seien.
Wann eine Entscheidung des Mainzer Verwaltungsgerichts zu erwarten sei, ist noch nicht bekannt.
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