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Merkel will humanitäre Krise in Afghanistan verhindern

© REUTERS / POOLMerkel hält die Rede in Halle, 3.Oktober 2021
Merkel hält die Rede in Halle, 3.Oktober 2021 - SNA, 1920, 12.10.2021
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Nach Ansicht der Bundeskanzlerin Angela Merkel muss dem afghanischen Land geholfen werden, auch wenn die radikalislamische Taliban*-Regierung unter Kritik steht, berichtet Reuters am Dienstag.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank sollen ihr zufolge auch mithelfen. „Wir alle haben nichts davon, wenn in Afghanistan das gesamte Finanzsystem zusammenbricht“, sagte Merkel nach einem G20-Sondertreffen zu Afghanistan. „Dann kann nämlich auch humanitäre Hilfe nicht geleistet werden.“
„Wir von deutscher Seite haben heute noch einmal bekräftigt, dass wir noch in diesem Jahr 600 Millionen Euro einsetzen werden, um die humanitären Probleme lösen zu helfen“, fügte sie hinzu.
Natürlich sei es eine sicher nicht immer ganz einfache Abgrenzung, wie man der Taliban-Regierung helfe. „Aber zuzuschauen, dass 40 Millionen Menschen ins Chaos verfallen, weil weder Strom geliefert werden kann noch ein Finanzsystem existiert, das kann und darf nicht das Ziel der internationalen Staatengemeinschaft sein“, erklärte die CDU-Politikerin weiter.
Des weiteren sollen vor allem Kinder und Frauen im Land geschützt werden, betonte die Kanzlerin.

Anerkennung der Taliban

Gleichzeitig kritisierte Merkel, dass die Taliban nicht wie gefordert eine inklusive Regierung gebildet hätten. Somit stehe das Thema derer Anerkennung nicht auf der Tagesordnung. Derzeit sei der Kampf gegen den Terrorismus ein zentraler Punkt in den Gesprächen mit den Taliban.
Am heutigen Dienstag fand eine Videokonferenz über die Lage in Afghanistan mit den 20 wichtigsten Wirtschaftsländern statt. Die EU will nun nach eigenen Angaben rund eine Milliarde Euro an Hilfen für Kabul zur Verfügung stellen.
Menschen in Afghanistan - SNA, 1920, 12.10.2021
Afghanistan
Von der Leyen kündigt eine Milliarde Euro für Afghanen und Nachbarn an
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist
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