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Außenministerium Chinas weist Behauptungen von CNN-Whistleblower über Folterungen an Uiguren zurück

Uiguren - SNA, 1920, 12.10.2021
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Der ehemalige chinesische Polizeibeamte, der über die angeblichen Folterungen an Uiguren im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang berichtet hat, ist am Dienstag vom chinesischen Außenministerium als „Lügner“ bezeichnet worden.
„Eine tausendmal wiederholte Lüge ist immer noch eine Lüge. Obwohl diese Clowns ihr Bestes geben, ist das Publikum für diese Farce klein, ebenso wie diejenigen, die auf diese Lüge reagieren. Dies ist ein ausreichender Beweis dafür, dass die internationale Gemeinschaft den von ihnen verbreiteten Falschinformationen nicht mehr glaubt und sogar Abscheu und Abneigung dagegen empfindet“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, bei einer Pressekonferenz.
Der Sprecher verwies darauf, dass der ehemalige Polizist, der als Jiang identifiziert worden sei, sich zuvor als ein Polizist namens Wang ausgegeben habe, der 2018 nach Xinjiang geschickt worden sei, um separatistische Aktivitäten zu untersuchen.
„Der Mann, der behauptet, ein ehemaliger Polizist zu sein, der 2018 separatistische Aktivitäten in Xinjiang untersuchen sollte, hat eine große Menge an Desinformationen über Xinjiang verbreitet. Dieser Mann hat in einem CNN-Bericht seine Identität geändert und sich den Nachnamen Jiang gegeben. Selbst CNN gibt zu, dass seine Aussage nicht einseitig überprüft werden kann“, so der Diplomat.
Am 5. Oktober berichtete ein angeblicher ehemaliger chinesischer Strafverfolgungsbeamter, der nach Europa geflohen war, in einem Interview mit CNN von einer „systematischen Folterkampagne gegen ethnische Uiguren“. Der Whistleblower sagte, dass Hunderte mit Gewehren bewaffnete Polizeibeamte in uigurischen Gemeinden von Tür zu Tür gingen, Menschen aus ihren Häusern zerrten, ihnen Handschellen anlegten und drohten, sie zu erschießen, falls sie sich wehrten. Ihm zufolge kam es bei den Verhören von Männern, Frauen und Teenagern auch zu Körperverletzung und schwerer Folter.
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Das Uigurische Autonome Gebiet Xinjiang ist die größte Provinz Chinas, in der etwa 25 Millionen Menschen verschiedener ethnischer Gruppen leben, von denen jedoch etwa 43 Prozent Uiguren (eine muslimische Bevölkerungsgruppe) sind. Die USA haben bereits erklärt, dass Chinas Vorgehen gegen die Uiguren als „Völkermord“ betrachtet werden kann. China weist diese Behauptung entschieden zurück.
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