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Nur einen Tag nach Geburt: Augsburger Zoo muss Nashornbaby einschläfern – Mutter verweigert Milch

© CC0 / Pexels / PixabayNashorn (Symbolbild)
Nashorn (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.10.2021
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Der Zoo in Augsburg hat ein Nashornbaby nur einen Tag nach seiner Geburt einschläfern lassen, weil seine Mutter „Kibibi“ ihm den Zugang zur Milch verweigert hat. Vor fünf Jahren hatte sie schon einmal so reagiert.
„Trotz intensiver Bemühungen der Pfleger und der betreuenden Tierärzte war es nicht möglich, dem Kalb den Zugang zur Milchquelle zu ermöglichen“, teilte der Zoo am Dienstag mit. Weil das Jungtier am Freitagabend sehr geschwächt gewesen sei, habe der Tierpark „schweren Herzens“ entschieden, den Nashorn-Nachwuchs einzuschläfern, „um ihm weiteres Leiden zu ersparen“.
Der Zoo war eigenen Angaben zufolge von der Geburt des Nashorn-Babys am Donnerstag überrascht worden. Die Hormonuntersuchungen bei der Mutter „Kibibi“ hätten zuvor keinen Hinweis auf eine Schwangerschaft gegeben. Das Nashorn-Weibchen hatte schon nach der Geburt des Bullen „Kibo“ vor fünf Jahren die Milch verweigert, Tierpfleger hatten den Bullen deshalb mit der Flasche großgezogen.
Das sei dieses Mal nicht möglich gewesen, weil das Nashorn-Baby dann allein hätte aufwachsen müssen, teilte der Zoo mit. Das Tier später in eine Herde einzugliedern, wäre „nahezu ausgeschlossen“ gewesen. „Kibo“ habe dagegen mit einem fast gleichaltrigen Jungtier leben und so das Verhalten um andere Nashörner herum lernen können.
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