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Verkehr, Schulen, öffentlicher Dienst: Italiener streiken gegen Regierungspolitik

© AP Photo / Gregorio BorgiaMitarbeiter der italienischen Fluggesellschaft Alitalia streiken gegen Politik der Regierung zur Krise- und Corona-Bekämpfung
Mitarbeiter der italienischen Fluggesellschaft Alitalia streiken gegen Politik der Regierung zur Krise- und Corona-Bekämpfung  - SNA, 1920, 11.10.2021
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Die Beschäftigten im Verkehr, Schulwesen sowie im öffentlichen Dienst haben in Italien einen 24-stündigen Generalstreik ausgerufen. Er wurde auf Forderung des Vereins von Basisgewerkschaften „Confederazione dei Comitati di Base“ organisiert.
Mit diesem Schritt wollen die Teilnehmer „gegen die Politik der italienischen Regierung und der Europäischen Union, die die ganze Last der Krise auf die Schultern der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen abwälzt und nur exklusive Vorteile für die Finanzbehörden und die herrschende Klasse verschafft“, heißt es in einer Erklärung der Gewerkschaften.
Die Gewerkschaften fordern, die Entlassungen während der Krise zu stoppen, von der obligatorischen Einführung des so genannten „Grünen Passes“ an Arbeitsplätzen abzusehen und Maßnahmen zur Unterstützung mehrerer Wirtschaftsbereiche, insbesondere des Verkehrs, zu ergreifen.
Gerade im Verkehrswesen sind die Auswirkungen des heutigen Streiks am stärksten zu spüren. So hat die Fluggesellschaft Alitalia die Streichung von 127 nationalen und internationalen Flügen am Montag und von weiteren elf Flügen am Dienstag bekannt gegeben. Nach dem Beschluss der nationalen Luftfahrtbehörde sollen die Abflüge und Ankünfte von Flugzeugen in der Zeit zwischen 7.00 und 10.00 Uhr sowie zwischen 18.00 bis 21.00 Uhr Ortszeit trotz des Generalstreiks gewährleistet werden.
Die Mitarbeiter der Eisenbahn begannen mit ihrem Streik bereits um 21 Uhr am Sonntag. Trotzdem hat das Eisenbahnunternehmen Trenitalia angekündigt, dass alle Hochgeschwindigkeits- und Expresszüge planmäßig fahren würden. Im Regionalverkehr gibt es derzeit erhebliche Schwierigkeiten, obwohl auch dort bestimmte Zeitabstände festgelegt wurden.
Eine ähnliche Situation gibt es im öffentlichen Verkehr in den italienischen Großstädten, vor allem in Rom und Mailand.
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Auch viele Beschäftigte in italienischen Schulen und einer Reihe von öffentlichen Einrichtungen blieben am Montag ebenfalls der Arbeit fern.
Im Stadtzentrum von Rom fand eine Gewerkschaftsdemo statt, deren Teilnehmer gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung protestierten.
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