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Ex-FPÖ-Chef Strache: Kurz „erntete was er gesät hat“

© AP Photo / Ronald ZakHeinz-Christian Strache (Archivfoto)
Heinz-Christian Strache (Archivfoto)  - SNA, 1920, 11.10.2021
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Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der im Ibiza-Skandal 2019 sein Amt als österreichischer Vizekanzler niederlegen musste, verspürt angesichts des Rücktritts seines früheren Koalitionspartners Sebastian Kurz keine Genugtuung. Die Abdankung des Bundeskanzlers sei für ihn kein Grund für Schadenfreude, sagte Strache am Montag dem Sender Puls 24.
Allerdings könne man „schon festhalten, dass das, was Sebastian Kurz gesät hat, er auch geerntet hat und dass es so etwas wie Karma gibt“, fügte der Ex-FPÖ-Chef in dem Interview hinzu.
Er habe mit Kurz nach dessen Rücktritt kurz telefoniert und ihm persönlich alles Gute gewünscht“, teilte Strache mit. Dennoch glaubt er, dass Kurz' Rücktritt in Wirklichkeit ein „Rück-Trick“ sei, denn der Ex-Kanzler sei nicht von allen politischen Ämtern zurückgetreten, wie er selbst das seinerzeit gemacht habe.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz in Wien, 9.10.2021 - SNA, 1920, 09.10.2021
Österreich
Schwere Korruptionsvorwürfe: Kanzler Kurz tritt zurück
Kurz habe ihm damals gesagt, nur wenn er, Strache, von allen Ämtern zurücktrete, könne er die Fortsetzung der türkis-blauen Koalition garantieren. Das habe er auch gemacht, doch Kurz habe sein Wort nicht gehalten:
„Das war ein Bruch seines Wortes und seines Versprechens, das sehr unschön war.“
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) war am Samstag zurückgetreten, nachdem ihn Staatsanwälte als Verdächtigen in einem Korruptionsfall um angeblich gekaufte Medienberichterstattung genannt hatten. Als neuer Kanzler soll am Montag der bisherige Außenminister Alexander Schallenberg vereidigt werden.
Nach Puls-24-Informationen hatten die Ibiza-Ermittlungen in weiterer Folge über die Beschlagnahmung des Handys von Ex-ÖBAG-Chef Thomas Schmid zu den aktuellen Korruptionsermittlungen gegen Kurz geführt. Kurz bestreitet die Vorwürfe.
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