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AstraZeneca-Formel für Sputnik V gestohlen? Moskau reagiert auf Vorwürfe in britischen Medien

© SNA / Aleksei Danichev / Zur BilddatenbankDer russische Einkomponenten-Impstoff "Sputnik Light"
Der russische Einkomponenten-Impstoff Sputnik Light - SNA, 1920, 11.10.2021
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Russische Spione sollen laut der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ die Formel des Corona-Impfstoffs AstraZeneca gestohlen haben, um diese in ihrem Vakzin Sputnik V zu verwenden. In Russland sind diese Vorwürfe vehement zurückgewiesen worden.
„Russland hat die Oxford/AstraZeneca-Formel gestohlen und daraus seinen eigenen Impfstoff hergestellt“, so das Blatt.
Die britischen Geheimdienste sollen über die entsprechenden „Beweise“ verfügen. Es wird davon ausgegangen, dass ein russischer Agent im Auftrag von Wladimir Putin die Daten gestohlen habe.
Der britische Innenminister, Damian Hinds, sagte am Montag laut der Zeitung: „Wir leben in einer Welt, wo der Staat versucht, Industrie- und Wirtschaftsspionage zu betreiben“.
„Wir sehen uns mit Bedrohungen dieser Art konfrontiert, die anders sind, sie sind ausgefeilter, sie sind umfassender als je zuvor“, betonte der Politiker.
Ihm zufolge gibt es immer wieder ausländische Staaten, die gerne an sensible Informationen, manchmal auch an Geschäftsgeheimnisse, gelangen möchten.
Downing Street lehnte eine Stellungnahme ab.

Kreml und RDIF kommentieren

„Die Zeitung ‚Sun‘ ist eine sehr bekannte, zutiefst unwissenschaftliche Zeitung“, sagte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Daher würde man die Berichte in dieser Zeitung auch nicht ernst nehmen.
Auch der Russische Direktinvestitionsfonds (RDIF) bezeichnete den Artikel als Fake und „offensichtliche Lüge“.
„Britische Medienberichte, dass der russische Sputnik V angeblich auf Forschungen zum AstraZeneca-Impfstoff basiert, sind ein weiterer Fake und eine offensichtliche Lüge, die auf anonymen Quellen basiert“, heißt es in der Erklärung.

"Sputnik V"

Der Impfstoff „Sputnik V“ ist bereits in 70 Ländern mit insgesamt vier Milliarden Einwohnern zugelassen worden. Der Impfstoff liegt weltweit auf Platz zwei bei den Herstellungsgenehmigungen. Das Vakzin hat eine Wirksamkeit von 97,6 Prozent, wie eine Analyse der Daten zu den mit „Sputnik V“ immunisierten 3,8 Millionen Russen ergab.
Der Impfstoff sputnik V  - SNA, 1920, 02.10.2021
Russlands Gesundheitsminister: Alle Hürden für WHO-Zulassung von Sputnik V aufgehoben
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