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Fast 400 Migranten im deutsch-polnischen Grenzgebiet aufgegriffen

© SNA / Viktor Tolotschko  / Zur BilddatenbankFlüchtlingslager an der weißrussisch-polnischen Grenze
Flüchtlingslager an der weißrussisch-polnischen Grenze - SNA, 1920, 11.10.2021
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Deutschland hat einen weiteren Anstieg der illegalen Einreisen von Menschen aus Irak, Syrien und anderen Staaten über Weißrussland gemeldet.
Allein in Brandenburg seien im deutsch-polnischen Grenzgebiet am Wochenende 392 Ankömmlinge aufgegriffen worden, was nach Angaben der Bundespolizeidirektion Berlin ein neuer Höchstwert ist. Eine Woche vorher waren es 251.
Insgesamt seien im Gebiet der Direktion seit Jahresbeginn bis Sonntagabend 2603 unerlaubt eingereiste Personen festgestellt worden, davon 810 in der Woche vom 4. bis 10. Oktober. Die Menschen stammten vorrangig aus dem Irak sowie aus Syrien, Iran und Jemen. Sie kommen den Angaben zufolge von Belarus über Litauen und Polen.
Laut der centdeckten Beamte allein am Sonntag binnen kurzer Zeit 44 unerlaubt Eingereiste: um 07.50 Uhr 16 jemenitische und drei syrische Männer in einem Waldstück bei Coschen (Landkreis Oder-Spree) und eine Stunde später weitere 25 Iraker auf einer Nebenstraße zwischen Klein Gastrose (Landkreis Spree-Neiße) und Gubinek (Polen). Die Menschen hätten nicht die nötigen Papiere für einen legalen Aufenthalt in Deutschland gehabt und seien in Gewahrsam genommen worden.
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hatte zuvor erklärt, dass Minsk den Strom illegaler Migranten in die EU nicht mehr bremsen werde. Seine Position begründete er damit, dass Weißrussland wegen der vom Westen gegen Minsk verhängten Sanktionen „weder Geld noch Kräfte“ habe.
Polnische Grenzschutzbeamte stehen neben einer Gruppe von Migranten an der Grenze zu Weißrussland (Archivbild) - SNA, 1920, 09.10.2021
Polens Grenzschutz meldet erneute Schüsse auf der Seite von Weißrussland
Lukaschenko weist jedoch den Vorwurf zurück, in organisierter Form Migranten aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen und die Staatengemeinschaft so destabilisieren zu wollen. Dennoch haben zwölf EU-Staaten in dieser Woche mehr „physische Barrieren“ an den Außengrenzen der Europäischen Union gefordert, um besser gegen die unerwünschte Migration geschützt zu sein. Polen überwacht inzwischen die Grenze zu Belarus mit Militärhubschraubern.
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