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Auf Zug gezielt: Polizei in Gelsenkirchen nimmt Minderjährigem Plastik-Sturmgewehr weg

© Foto : BundespolizeiSpielzeugwaffe des 12-Jährigen
Spielzeugwaffe des 12-Jährigen - SNA, 1920, 10.10.2021
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Auf dem Gelsenkirchener Hauptbahnhof haben Einsatzkräfte der Bundespolizei am Samstag von einem Jungen ein echt aussehendes Spielzeug-Sturmgewehr beschlagnahmt. Der Zwölfjährige aus Castrop-Rauxel habe am Nachmittag auf einem Bahnsteig auf einen vorbeifahrenden Güterzug gezielt, wie die Polizei mitteilte.
Aufgrund der Entfernung sei zunächst nicht ersichtlich gewesen, ob die Waffe echt war. Als sich die Beamten dem Jungen näherten, erkannten sie, dass es sich um einen Minderjährigen mit einer Spielzeugwaffe handelte. Ein paar Meter von dem Jungen entfernt befanden sich seine Mutter und seine Schwester.
„Die Beamten stellten die Waffe sicher und informierten die Erziehungsberechtigte des jungen afghanischen Staatsbürgers über die Gefahren, welche eine Spielzeugwaffe in der Öffentlichkeit auslösen kann“, hieß es.
Die Bundespolizisten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Belästigung der Allgemeinheit sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Pistole (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.05.2021
Zweijähriger in USA schießt seine Eltern mit Pistole an – Medien
Am Mittwoch hatte eine Spielzeugwaffe einen Großeinsatz der Sicherheitskräfte in Zeltingen-Rachtig (Rheinland-Pfalz) ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Zeugin zwei Männer gemeldet, die mit einer Schusswaffe hantiert und in Richtung einer Brücke geschossen haben sollen.
Einer der beiden konnte dann im Laufe einer Fahndung festgenommen werden. „Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der benutzten Pistole um eine sogenannte Softair-Pistole, die aufgrund ihrer Kennzeichnung als Spielzeugwaffe eingestuft werden konnte“, hieß es von der Polizei.
Da die Softair-Pistole einer echten Schusswaffe zum Verwechseln ähnelt, „handelt es sich rechtlich um eine Anscheinswaffe, deren Führen in der Öffentlichkeit eine Ordnungswidrigkeit im Sinne des Waffengesetzes darstellt“. Den 58-Jährigen erwartet daher ein entsprechendes Verfahren.
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