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Nach Wahldesaster: Von Stetten empfiehlt CDU-Präsidium Rücktritt

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHCDU-Chef Armin Laschet bei der Pressekonferenz am 27. September 2021
CDU-Chef Armin Laschet bei der Pressekonferenz am 27. September 2021 - SNA, 1920, 10.10.2021
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Nach der herben Wahlniederlage der Union hat der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der CDU-Fraktion, Christian von Stetten, dem Präsidium seiner Partei den Rücktritt empfohlen. Dessen Mitglieder hätten die CDU-Programmatik verwässert und Armin Laschet in eine „chancenlose“ Kanzlerkandidatur getrieben.
Wenn das CDU-Präsidium einen Kanzlerkandidaten „gegen alle Umfragewerte, gegen die Schwesterpartei, gegen die Bundestagsfraktion und gegen die Parteibasis“ durchsetze, „dann muss der Kandidat auch die Wahlen gewinnen und eine Regierung bilden können“, sagte von Stetten der „Bild am Sonntag“ laut der DPA.

„Sonst hat nicht nur der Kanzlerkandidat, sondern das gesamte Parteipräsidium ein Akzeptanzproblem und muss seine Ämter zur Verfügung stellen.“

Von Stetten warf dem Präsidium vor, „über Jahre die Programmatik der CDU verwässert und Armin Laschet in diese chancenlose Kanzlerkandidatur getrieben“ zu haben.
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Im Machtkampf zwischen Laschet und CSU-Chef Markus Söder um die Kanzlerkandidatur hatte von Stetten Söder unterstützt, letztlich setzte sich aber Laschet durch. Dieser will beim CDU-Präsidium am Montag seine Pläne zur personellen und inhaltlichen Erneuerung nach der Niederlage bei der Bundestagswahl präsentieren.
Zuvor bereits hatte CDU-Präsidiumsmitglied Norbert Röttgen nach der Wahlniederlage personelle Konsequenzen und einen Neuanfang gefordert. Der Erneuerungsprozess müsse umfassend sein: „Partei, Fraktion, Inhalte, Kommunikation, Personal“, so der CDU-Außenexperte.
Die Union war bei der Bundestagswahl am 26. September mit 24,1 Prozent der Stimmen nur zweitstärkste Kraft hinter der SPD geworden und hatte deutliche Verluste hinnehmen müssen.
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