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Schweizer Polizisten schlagen auf am Boden liegenden Corona-Demonstranten ein

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Im Netz wird derzeit eine brutale Szene aus der Schweiz heiß diskutiert. Die Bilder zeigen, wie die Berner Polizei während einer Demonstration der Maßnahmen-Kritiker einen am Boden Liegenden schlägt. Nun soll das Opfer Strafanzeige gegen die Kantonspolizei einreichen. Die Polizei hat für ihre Handlung eine eigene Erklärung.
Während einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen am Donnerstag in Bern ist es zu wüsten Szenen gekommen. Es wurde gefilmt, wie Polizisten rigoros bei einem Demonstranten durchgreifen. Die Aufnahmen zeigen, wie die Einsatzkräfte auf einen Mann einschlagen, der bereits am Boden liegt, und ihn über den Boden ziehen. Die Bilder gingen sofort in den sozialen Medien viral.
Laut dem Zürcher SVP-Kantonsrat Claudio Schmid handelt es sich beim verprügelten Demonstranten aus Bern um einen Medizinal-Unternehmer aus Bülach ZH, wie das Portal „Blick.ch“ berichtet.
„Mein Bekannter ist Maßnahmen-Kritiker und extra mit dem Auto nach Bern an die Demo gefahren“, wird Schmid von „Blick“ zitiert. Schmid zufolge wollte sein Bekannter einfach durchgehen. Er habe keine bösen Absichten gehabt und die Polizei nicht angreifen wollen.
Die Berner Polizei schildert den Vorgang anders.
„In der Bundegasse kam es zum Mitteleinsatz mit Gummischrot. Trotz dieses Einsatzes ging der Mann auf die Polizei zu“, wird Polizeisprecher Christoph Gnägi von dem Portal „Nau.ch“ zitiert.
Ihm zufolge ist der Mann mit einer Schießschutzbrille und mit den Händen in der Tasche auf die Polizisten zugegangen. Er habe die Aufforderungen, stehenzubleiben, ignoriert. So entschieden sich die Einsatzkräfte, den Mann zu überwältigen.
Bei den Schlägen der Polizisten handle es sich um sogenannte Schmerzreize, um die Muskelspannung zu lösen und damit den Widerstand zu brechen.
Außerdem erschienen im Netz weitere Aufnahmen, die die „Vorgeschichte“ zeigen sollen. Tatsächlich erkennt man, dass ein Mann auf die Polizeilinie zumarschiert und dabei seine Hände in den Jackentaschen versteckt hat.
Wie Schmid auf Twitter schreibt, sei das Prügelopfer nicht verletzt, aber mental gehe es ihm schlecht. Eine Anzeige des Mannes werde folgen.
Im Netz gab es unterschiedlichsten Meinungen zu dem Vorfall. Einige Nutzer nahmen die Polizisten eher in den Schutz.
Andere User verurteilten die brutalen Handlungen der Polizisten.
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