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Ukrainischer Außenminister: Krim-Plattform „ein schwerer Schlag“ für Putin

© AFP 2021 / JOHN MACDOUGALLDer ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba - SNA, 1920, 09.10.2021
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Der ukrainische Außenminister, Dmytro Kuleba, hat die „Krim-Plattform“ als „einen schweren Schlag” für Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnet. Das türkische Engagement bei dieser Anglegenheit hat er besonders gelobt.
Nach dem Besuch des türkischen Außenministers, Mevlut Cavusoglu, in Lwiw am Donnerstag teilte Kuleba mit, dass die Parteien Themen wie die Sicherheitspolitik am Schwarzen Meer sowie die Russland-Politik besprochen haben. Im Interview mit dem ukrainischen TV-Nachrichtendienst „TSN“ betonte er, die Ukraine und die Türkei hätten vertraute Beziehungen.
„Es gibt keine geschlossenen Themen zwischen uns und der Türkei, wir haben eine sehr vertrauensvolle Beziehung. Selbstverständlich haben wir Russland besprochen. Und ich bin mit den Worten meines türkischen Kollegen zufrieden.“
Auf die Frage bezüglich eines möglichen Dreiecks aus der Türkei, der Ukraine und Russland antwortete der ukrainische Außenminister, die türkisch-ukrainischen Beziehungen seien auch so ausgefüllt und die Parteien hätten gegenseitigen Respekt füreinander. Daher sehe er keinen Grund für die Ukraine, eine Geisel der russisch-türkischen Beziehungen zu werden, so Kuleba.
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„Wir tun das Richtige“

Kuleba und Cavusoglu haben außerdem die „Krim-Plattform“ besprochen.

„Die Krim-Plattform ist ein sehr schwerer Schlag für Präsident Putin persönlich“, sagte Kuleba. „Daher ist seine emotionale Reaktion für uns verständlich und wir sind damit zufrieden. Das bedeutet, dass wir das Richtige und Gute tun.“

Der ukrainische Außenminister lobte besonders die Beteiligung der Türkei an der Initiative: „Mevlut Cavusoglu bestätigte wiederholt während seines Besuches in Lwiw, dass die Türkei nicht nur einer der aktivsten Teilnehmer der Krim-Plattform bleiben wird, sondern auch bereit ist, gemeinsam mit uns die noch nicht beteiligten Länder davon zu überzeugen, auch bei der Krim-Plattform mitzumachen. Ich denke, dies ist die beste Antwort auf die Versuche Russlands, der Türkei seinen Unmut zu zeigen.“
Die türkisch-ukrainische Partnerschaft und gegenseitige Hilfe könnten alle Probleme lösen, so Kuleba. Er betonte, die Beziehungen der beiden Staaten befänden sich „auf dem höchsten Entwicklungsstand der Geschichte”.

„Krim-Plattform“

Die „Krim-Plattform“ wurde 2021 auf Initiative des ukrainischen Präsidenten, Wladimir Selenski,gegründet, um den Beitritt der Krim zur Russischen Föderation mit diplomatischen Mitteln rückgängig zu machen. Die Türkei war eines der ersten Länder, die die „Krim-Plattform“ unterstützten. Das erste Gipfeltreffen der Plattform fand am 23. August statt.
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