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Wegen Störung von Wildtieren: Frau in USA muss nach Bärenfoto ins Gefängnis

© CC0 / Bond111 / PixabayBraunbär (Symbolbild)
Braunbär (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.10.2021
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Eine 25-jährige Amerikanerin, die im Yellowstone National Park Grizzlybären fotografiert haben soll, ist zu einer Gefängnis- sowie Geldstrafe verurteilt worden. Darüber berichtet das Portal ABC News unter Berufung auf einen lokalen Anwalt.
Der Vorfall ereignete sich am 10. Mai. Die Frau wurde am 6. Oktober angeklagt, nachdem ein Video von ihrem Versuch, Grizzlybären während eines Ausflugs zu fotografieren, viral gegangen war.
Wie der Sender CBS Chicago berichtete, müssen die Parkbesucher 91,5 Meter Mindestabstand zu den Bären befolgen. Während die meisten Besucher zu ihren Autos zurückgekehrt seien, habe die Frau begonnen, die Tiere zu necken und zu fotografieren. Gleichzeitig sei sie nur etwa 4,5 Meter vom Grizzly entfernt gewesen, heißt es. Sie soll erst weggegangen sein, nachdem der Bär in ihre Richtung losgeschossen sei, heißt es laut der Sender-Information weiter.
Nun ist die 25-Jährige zu vier Tagen Untersuchungshaft verurteilt worden. Außerdem wurde ihr eine Geldstrafe in Höhe von 2040 Dollar (umgerechnet ca. 1762 Euro) auferlegt – auch der Zutritt zum Park ist der Touristin für ein Jahr verwehrt.
Der Grund dafür ist die Regelverletzung, wie der Anwalt Bob Murray gegenüber den Medien erklärte. Er hob hervor, dass es einfach nur „dumm“ sei, sich einem Grizzly mit Jungen zu nähern. Dehring könne von Glück reden, dass sie unversehrt davongekommen sei, so der Anwalt weiter.
Bärchen spielt mit Fotofalle und „stellt die Welt auf den Kopf“ - SNA, 1920, 20.08.2021
Bärchen spielt mit Fotofalle und „stellt die Welt auf den Kopf“
Sie wurde auch in einem weiteren Anklagepunkt wegen Füttern, Berühren, Necken, Erschrecken bzw. absichtlicher Störung von Wildtieren angeklagt, der allerdings fallen gelassen wurde.
„Der Park ist kein Zoo, in dem Tiere in der Sicherheit eines eingezäunten Geheges beobachtet werden können“, erklärte Murray.
Gemäß den Vorschriften des National Parks ist es verboten, sich „vorsätzlich in der Nähe von Wildtieren aufzuhalten oder sich ihnen zu nähern“.
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