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Studie deckt „Grenzüberschreitungen“ im SOS-Kinderdorf auf – Staatsanwaltschaft ermittelt

© AFP 2021 / CHRISTOF STACHEAugsburg
Augsburg - SNA, 1920, 08.10.2021
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Zwei ehemalige Mitarbeiterinnen eines SOS-Kinderdorfes in Bayern sollen ihnen anvertrauten Kindern Leid zugefügt haben. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur am Freitag unter Verweis auf eine ihr vorliegende Studie der Hilfsorganisation.
Demnach beschuldigen ehemalige Bewohner der Hilfseinrichtung die beiden Frauen, von Anfang der 2000er Jahre an bis etwa 2015 „kindeswohlgefährdende Grenzüberschreitungen“ begangen zu haben.
Laut einem Bericht des Missbrauchsexperten Heiner Keupp soll es beispielsweise um gemeinsames Duschen oder Hygienemaßnahmen gehen, die die Schamgrenzen der Kinder verletzten.
Den Bericht wollte der SOS-Kinderdorfverein nach Angaben der DPA am Freitag auf seiner Homepage veröffentlichen. Keupp hat auch schon den Skandal um sexuellen Missbrauch im katholischen Kloster Ettal wissenschaftlich aufgearbeitet.
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Die Staatsanwaltschaft Augsburg habe inzwischen nach einer Strafanzeige Ermittlungen aufgenommen, berichtete die DPA unter Berufung auf einen Sprecher der Behörde in München. Eine Sprecherin des SOS-Kinderdorfs habe bekannt gegeben, die Organisation wisse von dieser Anzeige und sei im Austausch mit dem Betroffenen, der sich zuvor an eine eigens bei den SOS-Kinderdörfern eingerichtete Anlaufstelle gewandt habe und dort beraten worden sei.
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