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Schwerer Verdacht gegen SOS Kinderdorf, Köln startet Moscheen-Projekt, Tesla geht nach Texas

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 08.10.2021
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US-Zahlungsausfall scheint vorerst abgewendet; Biden pocht auf Corona-Impfpflicht in Unternehmen; Köln startet Moscheen-Projekt; Energiepreise des Grauens drohen; Schwerer Verdacht gegen SOS Kinderdorf; Tesla zieht nach Texas
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

US-Zahlungsausfall scheint vorerst abgewendet

Ein drohender Zahlungsausfall der US-Regierung ist höchstwahrscheinlich zumindest vorübergehend abgewendet. Der US-Senat stimmte einer Anhebung der Schuldengrenze um 480 Milliarden US-Dollar bis Dezember zu. Vorausgegangen waren heftige Streitereien zwischen Demokraten und Republikanern – sie schieben sich in dem brandgefährlichen Konflikt, der schwere Folgen auch für die Weltwirtschaft haben könnte, gegenseitig die Verantwortung zu. Das Problem ist mit der Einigung aber nur aufgeschoben. Streit gibt es weiterhin darüber, wie eine über Dezember hinausgehende Lösung aussehen könnte.

Biden pocht auf Corona-Impfpflicht in Unternehmen

US-Präsident Joe Biden hat weitgehende Corona-Impfpflichten für Arbeitnehmer verteidigt. Verlangen Sie von Ihren Mitarbeitern, sich impfen zu lassen, damit wir diese Pandemie endlich besiegen können, sagen Biden in Elk Grove Village. Ohne Impfung drohten endlose Monate des Chaos in Krankenhäusern, Schäden für die Wirtschaft, Angst in Schulen sowie leere Restaurants. Bidens Aktionsplan sieht vor, dass Firmen mit mehr als 100 Angestellten vorgeschrieben werden soll, dass alle Mitarbeiter vakziniert sein oder sich mindestens ein Mal pro Woche testen lassen müssen.

Köln startet Moscheen-Projekt

Wer in Köln unterwegs ist, könnte bald an Freitagen den Ruf des Muezzins vernehmen. Wie die Domstadt mitteilte, wurde ein zunächst auf zwei Jahre befristetes Modellprojekt gestartet. Moscheegemeinden können nun auf Antrag und unter bestimmten Auflagen ihre Gläubigen zum mittäglichen Freitagsgebet rufen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker wertete das Vorhaben als „Zeichen der gegenseitigen Akzeptanz der Religion“ und als Bekenntnis zur grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit.

Energiepreise des Grauens drohen

Die Verbraucherzentralen warnen vor hohen Gaspreisen im Winter und fordern die Bundesregierung zum Handeln auf. Es drohen Energiepreise des Grauens, sagte VZBV-Chef Klaus Müller der „Augsburger Allgemeinen“. Wenn es nicht ein sehr milder Winter werde, würden die Rechnungen fürs Heizen deutlich höher als für den vergangenen Winter ausfallen. Allerdings hätten viele Versorger längerfristige Verträge, sodass Preissprünge nicht sofort auf die privaten Haushalte durchschlügen.

Schwerer Verdacht gegen SOS Kinderdorf

Eine Studie hat Übergriffe auf Kinder in bayerischen SOS-Kinderdörfern aufgearbeitet. Zwei ehemalige Mitarbeiterinnen eines SOS-Kinderdorfes in Bayern sollen nach Angaben der Hilfsorganisation ihnen anvertrauten Kindern „Leid“ zugefügt haben. Ehemalige Bewohner beschuldigen die beiden Frauen demnach, von Anfang der 2000er Jahre an bis etwa 2015 kindeswohlgefährdende Grenzüberschreitungen begangen zu haben. Dabei soll es beispielsweise um gemeinsames Duschen gehen oder Hygienemaßnahmen, die die Schamgrenzen der Kinder verletzten. Das geht aus einem Bericht des Missbrauchsexperten Heiner Keupp hervor, den der SOS-Kinderdorfverein heute auf seiner Homepage veröffentlichen wollte und dessen Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlagen.

Tesla zieht nach Texas

Tesla verlegt seinen Firmensitz offiziell aus dem Silicon Valley nach Texas. Konzernchef Elon Musk gab den Umzug in der Nacht bei der Hauptversammlung des Elektroauto-Herstellers bekannt. Sie wurde bereits am neuen Sitz in der Stadt Austin abgehalten, wo Tesla ein großes neues Werk baut. Bisher hatte Tesla sein Hauptquartier im Herzen des Silicon Valley, in Palo Alto. Musk verwies bei der Ankündigung unter anderem darauf, dass die Lebenshaltungskosten für die Beschäftigten in Texas niedriger seien.
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