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Nach Wahldebakel: Merz schließt neue Kampfkandidatur um CDU-Vorsitz auf Parteitag aus

© AFP 2021 / Thomas KienzleDer nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, CDU-Vorsitzender und Kanzlerkandidat, und der CDU-Politiker Friedrich Merz
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, CDU-Vorsitzender und Kanzlerkandidat, und der CDU-Politiker Friedrich Merz  - SNA, 1920, 08.10.2021
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Noch ist Armin Laschet Parteivorsitzender der CDU, doch mit jedem Tag scheint sein Rückzug umso wahrscheinlicher. Der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz gilt als der Mann, der die Geschicke der Partei schon bald in die Hand nehmen könnte. Einer neuen Kandidatur um den CDU-Parteivorsitz steht Merz jedoch skeptisch gegenüber.
In der gestrigen ZDF-Sendung „Maybrit Illner“ machte Friedrich Merz deutlich, dass Laschet den Weg für den „Neuanfang“ der CDU zwar frei mache, er bleibe aber weiterhin der Ansprechpartner und der Vorstand.
Merz sprach sich in diesem Zusammenhang dahingehend aus, dass Armin Laschet „Respekt und Anerkennung“ für das, was er gesagt hat, verdiene.
Ob der ehemalige Unionsfraktionschef aber nochmal für den Parteivorsitz kandidieren wird, zeigte sich Merz eher skeptisch. Es sei, so Merz, eine Frage, „mit der ich mich nicht abschließend beschäftigt habe“. Er schließe nämlich eines aus: Er werde „nicht noch einmal in eine streitige Abstimmung auf einem Bundesparteitag“ gehen.
Merz hatte zuletzt zweimal auf CDU-Bundesparteitagen für den Parteivorsitz kandidiert und war zweimal unterlegen – zunächst 2018 gegen Annegret Kramp-Karrenbauer, dann Anfang dieses Jahres gegen Armin Laschet.
Er begrüßte es, dass CDU-Chef Armin Laschet bei der personellen Neuaufstellung der CDU eine Lösung im Konsens anstrebt.
„Die Frage, wie wir die Basis – unsere 400.000 Mitglieder – in diese Entscheidung miteinbeziehen, ist eine offene Frage“, sagte Merz. Er finde es richtig, „dass wir über Mitgliederbeteiligung sprechen“.
Armin Laschet  - SNA, 1920, 07.10.2021
„Vom Vorsitzenden bis hinein in Bundesvorstand“: Laschet will CDU-Parteitag zur Neuaufstellung

Laschet strebt personelle Neuaufstellung der CDU an

Am Donnerstag hatte CDU-Chef Armin Laschet angekündigt, er wolle den Spitzengremien der Partei nach der historischen Wahlniederlage einen Parteitag zur personellen Neuaufstellung der CDU nutzen. Die personelle Neuaufstellung der CDU – „vom Vorsitzenden über das Präsidium bis hinein in den Bundesvorstand“ – solle nun zügig angepackt werden.
Laschet sagte demnach, in der Bundespartei solle versucht werden, einen Konsens aller, die im Moment in Betracht kämen, zu erzielen. Sein Ziel sei immer gewesen, Gegensätze zu versöhnen.
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