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US-Außenministerium: Kooperation mit Russland in Sachen Iran konstruktiv

© SNA / Artur Gabdrakhmanow / Zur BilddatenbankGebäude des US-Außenministeriums in Washington
Gebäude des US-Außenministeriums in Washington - SNA, 1920, 07.10.2021
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Der amtliche Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, hat die Zusammenarbeit mit Russland in Sachen Iran als konstruktiv gewertet.
Er räumte zwar ein, dass zwischen den USA und Russland weitgehende Differenzen bestünden, es aber Bereiche gebe, in denen die Interessen beider Länder übereinstimmten.
Wie Price betonte, stimmten die USA mit Russland darin überein, dass der Iran keine Atomwaffen erhalten dürfe.
Die USA und der Iran führen derzeit in Wien indirekte Verhandlungen über eine mögliche Rückkehr von Teheran und Washington zur Umsetzung des Atomdeals von 2015. Die Gespräche finden im Rahmen der internationalen Sechsergruppe statt.
Iranische Frage vor der IAEA in Wien - SNA, 1920, 03.10.2021
Wiederaufnahme von Atomgesprächen: Iran fordert Freigabe von eingefrorenen Bankkonten durch USA
Die im April wieder aufgenommenen Verhandlungen über die Rettung des Wiener Atomabkommens mit dem Iran wurden nach der Präsidentenwahl im Juni und dem Regierungswechsel in Teheran unterbrochen. Das 2015 in Wien international geschlossene Abkommen zwischen dem Iran, den fünf UN-Vetomächten und Deutschland sollte Teheran eine friedliche Nutzung der Kernkraft gestatten, aber die Entwicklung von Kernwaffen verwehren. Darin verpflichtete sich der Iran, sein Atomprogramm herunterzufahren; im Gegenzug sollten die Wirtschaftssanktionen der Uno, der USA und der EU aufgehoben werden.
Im Mai 2018 stiegen die USA unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump einseitig aus dem Atomdeal aus und verhängten schärfere Sanktionen gegen Teheran. Die durch das Atomabkommen aufgehobenen Wirtschaftssanktionen gegen Teheran wurden erneuert und die ausländischen Konten des Landes erneut gesperrt. Im Mai 2019 kündigte der Iran eine etappenweise Abkehr von seinen Verpflichtungen an.
China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland bemühen sich um die Rückkehr der USA zu dem Abkommen von 2015. Gleichzeitig soll der Iran die Auflagen wieder einhalten, gegen die er seit dem Ausstieg der USA verstößt.
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