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Gaspreise in Europa fallen deutlich: Stand von unter 1000 US-Dollar registriert

© SNA / Konstantin MichaltschewskiGas im Haushalt
Gas im Haushalt  - SNA, 1920, 07.10.2021
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Die Future-Gaspreise in Europa sind am Donnerstag erstmals im Oktober auf unter 1000 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter gesunken. Das geht laut Medien aus den Handelsdaten der Börse ICE Futures hervor.
Der Preis für Futures am niederländischen TTF-Index, dem finanzstärksten europäischen Handelsplatz, lag zu Beginn des Tages bei 1260 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter und erreichte um 08.13 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit einen Stand von 1370 US-Dollar. Danach zeigte der Index einen stabilen Rückgang an.
Der Future-Preis betrug um 9.22 Uhr 981,1 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter. Danach wuchs er bis auf 1079,5 US-Dollar.
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Am Mittwoch hatten die Gas-Futures den Höchststand von 1937 US-Dollar erreicht. Kurz danach stürzten sie um mehr als 600 US-Dollar ab. Bei der Schließung der Börse kosteten 1000 Kubikmeter etwa 1260 US-Dollar.
Am Mittwochabend hatte die Zeitung „Financial Times“ berichtet, dass sich der drastische Rückgang der Gaspreise nach deren Wachstum am Morgen ereignet habe, nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt hatte, Russland könne Europa bei der Stabilisierung der Preise helfen.
Der russische Präsident Wladimir Putin hält es laut eigenen Angaben für möglich, über einen Übergang zum börslichen Gashandel zu diskutieren, wenn dadurch die starke Nachfrage in Europa gestillt wird. Er bemerkte dazu: „Wir müssen das noch einmal diskutieren, lasst es uns tun. Wenn es die starke Nachfrage abfedern kann, dann können wir es tun. Nur natürlich nicht zu unserem Schaden“, sagte Putin am Mittwoch bei einem Treffen zum Thema Energie.
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Die Gaspreise in Europa sind in den letzten Monaten stark angestiegen. Dieser Anstieg hängt nach Ansicht von Experten mit mehreren Faktoren zusammen: mit den geringen Füllständen der europäischen unterirdischen Erdgasspeicher, dem begrenzten Angebot der Hauptlieferanten und der hohen Nachfrage nach Flüssig-Erdgas (LNG) in Asien.
Angesichts der drohenden Energiekrise hatte Europa zudem Russland mehrmals beschuldigt, die Gaslieferungen zu sabotieren. Russland weist seinerseits alle Beschuldigungen zurück.
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