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Waldökosystem absorbiert jährlich drei Prozent der CO2-Emissionen

© CC0 / stafichukanatoly / PixabayWald in Russland (Symbolbild)
Wald in Russland (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.10.2021
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Der Wald ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Erholungsraum für Menschen – und er bindet Kohlenstoff. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, speicherten die deutschen Wälder mit ihrem gesamten Ökosystem im Jahr 2019 rund 8,3 Millionen Tonnen Kohlenstoff mehr als im Vorjahr.
Die deutschen Wälder mit ihrem gesamten Ökosystem haben im Jahr 2019 rund 8,3 Millionen Tonnen Kohlenstoff mehr gespeichert als im Vorjahr. Das entspreche rund 30,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2), teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit.

30 Prozent der deutschen Landfläche sind bewaldet

Die privaten Haushalte und die Produktionsbereiche wie etwa Industrie, Dienstleistungen und Landwirtschaft sorgten demgegenüber für einen Ausstoß von rund 879,2 Millionen Tonnen CO2. Damit habe die Kohlenstoffaufnahme des Waldökosystems während des Jahres 2019 rechnerisch drei Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland während dieses Zeitraums abgedeckt.
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Im Jahr zuvor habe die Aufnahme 44,3 Millionen Tonnen CO2 betragen, hieß es. Ein Grund für den geringeren Wert des Jahres 2019 könnten durch Trockenheit und Insektenbefall entstandene Waldschäden sein.
Deutschland hatte im Jahr 2020 rund 10,7 Millionen Hektar Wald – das entsprach rund 30 Prozent der Landfläche. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Waldfläche leicht gewachsen – um 1,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 und um 2,0 Prozent gegenüber 1992.
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