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Snowden: Zuckerberg will Facebook als Opfer der Whistleblowerin Haugen darstellen

© AFP 2021 / Jorg CarstensenEdward Snowden wird auf einem Bildschirm gezeigt (Archivbild)
Edward Snowden wird auf einem Bildschirm gezeigt (Archivbild) - SNA, 1920, 06.10.2021
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Mark Zuckerberg versucht, Facebook als Opfer darzustellen. So hat der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden den Beitrag des Facebook-Chefs bezeichnet, in dem er die Vorwürfe der früheren Mitarbeiterin Frances Haugen zurückweist, dass sein Unternehmen den Profit über die Sicherheit der Nutzer stelle.
„Zuckerberg reagiert auf einen weltweiten Ausfall und einen nationalen Skandal, indem er behauptet, Facebook sei hier das eigentliche Opfer“, sagte Snowden in Bezug auf den Beitrag, den Zuckerberg nach der Anhörung Haugens vor dem US-Kongress am Dienstag via Facebook mitteilte. Demnach ergaben die Vorwürfe der ehemaligen Produktmanagerin weitgehend „keinen Sinn“ und seien grundsätzlich „einfach nicht wahr“.
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Zudem habe Zuckerberg als Reaktion auf diese Anschuldigungen laut Snowden „bescheiden vorgeschlagen“, dass der US-Kongress einige rechtliche Beschränkungen in Erwägung ziehe. Dazu gehören der begrenzte Zugang für Jugendliche zu Internetdiensten sowie Einschränkung ihrer Privatsphäre und die obligatorische Identitätsüberprüfung. Diese Änderungen würden allerdings nur angedeutet, findet Snowden, weil sie den Interessen seines Unternehmens dienten.
„Zuckerberg schlägt dem Kongress nur deshalb vor, jetzt tätig zu werden, weil er davon überzeugt ist, dass das Ergebnis ihm zugutekommen wird – das wohlhabende Facebook wird nur geringfügig belastet, während die aufstrebenden Konkurrenten völlig untergehen“, teilte der bekannte Whistleblower am Mittwoch via Twitter mit.
Snowden zeigte sich davon überzeugt, dass sich Facebook seit 2004 nie um das Gesetz oder „soziale Gerechtigkeit“ gekümmert habe. „Fallt nicht darauf herein“, warnte er seine Twitter-Leser in Bezug auf die Worte Zuckerbergs.

Kongressanhörung

Am Dienstag erhob die Whistleblowerin Frances Haugen scharfe Vorwürfe gegen das soziale Netzwerk. Diese sind bereits am Sonntag bekanntgeworden, als die frühere Facebook-Mitarbeiterin in dem Interview mit dem TV-Sender CBS gesagte hatte, dass Facebook sein Wachstum über die Sicherheit seiner Nutzer stelle.
„Die Facebook-Produkte schaden Kindern, schüren Spaltung und schwächen unsere Demokratie“, betonte sie vor dem Kongress am Dienstag. Nach der Aussage forderte der Ausschuss, dass sich Facebook-Chef Zuckerberg vor dem US-Kongress erklärt.
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