Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Russland schickt vier Satelliten zur Arktis-Überwachung ins All

Arktis (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.10.2021
Abonnieren
Russland will in den kommenden drei Jahren insgesamt acht Satelliten ins All schießen, die die Eisverhältnisse und das Wetter in der Arktis überwachen sowie Kommunikationsdienstleistungen bereitstellen werden. Das teilte der stellvertretende Ministerpräsident, Gesandter des Präsidenten im Föderalen Bezirk Fernost, Juri Trutnew, am Mittwoch mit.
Konkret geht es um drei Radarsatelliten zur Überwachung der Eisverhältnisse, um einen Satelliten für die meteorologische Überwachung und um vier Raumfahrzeuge, die den Nutzern in der arktischen Zone Satellitenkommunikation und das Internet bieten werden. „Ein Satellit für die meteorologische Überwachung befindet sich bereits auf der Umlaufbahn“, sagte Trutnew. Die restlichen sollen bis 2025 in die Umlaufbahn gebracht werden.
Samojede (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.06.2021
Eisbrecher-Besatzung rettet verlorenen Samojeden-Hund aus driftendem Arktis-Eis – Video
Das Vorhaben kostet 48 Milliarden Rubel (etwa 565 Millionen Euro). In die Arktis-Region wurden bereits insgesamt 1,1 Billionen Rubel (13 Milliarden Euro) investiert. Mehr als 70 Prozent davon entfallen auf Bergbauprojekte.
Die Arktis-Zone erstreckt sich über neun Regionen Russlands, vier davon befinden sich komplett in dieser Zone. Die Fläche der Arktis-Zone beträgt 4,8 Millionen Quadratkilometer und macht 28 Prozent der Gesamtfläche Russlands aus. Besiedelt ist sie dabei dünn – nur 2,6 Millionen Menschen oder 1,7 Prozent der Bevölkerung Russlands wohnen in dieser Region. Die Bevölkerungsdichte beträgt dort einen Einwohner pro zwei Quadratkilometer.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала