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Putin nennt Politik kurzfristiger Gasverträge fehlerhaft

© SNA / Ivan RudnevVerdichterstation
Verdichterstation  - SNA, 1920, 06.10.2021
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Europäische Partner hatten laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin unrecht, indem sie langfristige Gasverträge abbauen wollten.
In einer Beratung zu Fragen der Energetik verwies Putin am Mittwoch darauf, dass die gesamte Tätigkeit der Europäischen Kommission darauf gerichtet gewesen sei, langfristige Verträge abzubauen und zum Gasbörsen-Handel zu wechseln.
Diese Politik sei fehlerhaft gewesen, weil sie die Spezifik des Gasmarktes wegen zahlreicher Ungewissheiten nicht berücksichtige, sagte Putin.
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Bundesministerium für Energie: Russland hält sich an seine Gas-Verpflichtungen
Die globale Energiekrise dulde keine Hast, leichtfertige Handlungen hätten schon zu einer Krise geführt, so Putin. Die Gaspreise in Europa haben heute ein weiteres Mal Rekordwerte erreicht und mehr als 1900 US-Dollar je 1000 Kubikmeter betragen.

„Das ist mehr als das Zehnfache des Durchschnittspreises des vergangenen Jahres“, so Putin.

Neben dem Kurs auf kurzfristige Verbindlichkeiten nannte Putin auch weitere ungünstige Faktoren, die eine Instabilität provoziert haben. Er verwies auf die rasche Postkrisenentwicklung der Wirtschaft, die die Nachfrage nach Energie steigerte, und auf den kalten Winter, was in vielen europäischen Staaten eine Verringerung der Vorräte in Speicheranlagen nach sich gezogen hat.
Zum Abschluss betonte Putin, dass Russland ein zuverlässiger Lieferant für europäische und asiatische Verbraucher bleibe.
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