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Razzia in drei Bundesländern wegen Geldwäsche, Industrieverband für Ampelbündnis

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 06.10.2021
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Industrieverband für Ampelbündnis; Kellner beklagt Indiskretionen aus Treffen der Grünen mit Union; Razzia in drei Bundesländern wegen Geldwäsche; Frau in London nimmt Klage gegen Weinstein zurück; Ölpest in Kalifornien; Madrid billigt Millionen-Hilfsprogramm für Vulkaninsel La Palma
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Industrieverband für Ampelbündnis

Angesichts der Wahlniederlage der Union und anhaltender parteiinterner Querelen plädiert der Industrieverband VDMA für ein SPD-geführtes Regierungsbündnis mit Grünen und FDP. Inzwischen sei er zu der Überzeugung gelangt, dass eine Ampel die bessere Lösung sei, meinte Karl Haeusgen, Unternehmer und Präsident des Verbandes Deutscher Maschinenbauer (VDMA), der Wirtschaftswoche. Die Union hat in einem solchen Umfang verloren, dass die Legitimation für das Kanzleramt und das Führen einer Regierung nicht mehr gegeben ist. Hinzukommen die vielen Dissonanzen innerhalb der Union vor der Wahl und auch jetzt noch. Das alles legt den Schluss nahe, dass CDU und CSU einmal eine Erfrischungspause in der Opposition brauchen.
Gerhard Schröder - SNA, 1920, 02.10.2021
„Nicht mehr Koch und Kellner“: Für Altkanzler Schröder kommt nur Ampel-Koalition in Frage

Kellner beklagt Indiskretionen aus Treffen der Grünen mit Union

Nach dem Sondierungstreffen von Union und Grünen wirft Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner dem Gesprächspartner vor, sich nicht an die vereinbarte Vertraulichkeit gehalten zu haben. Mit fast identischen Worten wie tags zuvor FDP-Vize Johannes Vogel sprach Kellner in einem Tweet davon, dass Gesprächsinhalte an die Medien durchgestochen worden seien. Bild hatte zuvor darüber berichtet, was die Grünen bei den Themen EU-Finanzen, Migration und Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor gesagt haben sollen.

Razzia in drei Bundesländern wegen Geldwäsche

Mehr als 1000 Polizisten stürmten heute früh über 80 Häuser, Büros, Geschäftsgebäude. Schwer bewaffnete, maskierte Männer mehrerer Spezialeinsatzkommandos, Hundertschaften, Hundeführer, vom Staatsschutz, Zollfahnder und Staatsanwälte gingen gegen ein gefährliches kriminelles Netzwerk vor. Durchsuchungen gab und gibt es in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Zehn Haftbefehle wurden vollstreckt, berichtet die Bild. Es geht um viele Millionen Euro, unter anderem um Geldwäsche, Hawala-Banking und den Verdacht der Terror-Finanzierung.

Frau in London nimmt Klage gegen Weinstein zurück

In London hat eine Frau ihre Klage wegen sexuellen Missbrauchs gegen den früheren US-Filmproduzenten Harvey Weinstein zurückgenommen. Gründe dafür nannten sie oder ihre Anwälte nicht. Der High Court in der britischen Hauptstadt genehmigte den Schritt. Die Anwälte hielten aber an den Vorwürfen fest, Weinstein habe die Frau in einem Londoner Luxushotel missbraucht, nachdem er sie kurzfristig zu einem Produktionstreffen einbestellt habe. Die Klägerin habe für ein Unternehmen mit Verbindungen zu dem Produzenten gearbeitet.

Ölpest in Kalifornien

Taucher haben Hinweise auf die mutmaßliche Ursache der Ölpest vor der südkalifornischen Küste gefunden. Eine Pipeline auf dem Meeresboden sei verbogen und weise einen über 30 Zentimeter langen Riss auf, teilte die US-Küstenwache mit. Demnach sei ein 1,2 Kilometer langes Stück der über 28 Kilometer langen Pipeline seitlich verschoben worden. Es sei möglich, dass sie vom Anker eines Schiffs getroffen worden sei. Die Menge des ausgelaufenen Öls wird inzwischen auf rund 550 000 Liter geschätzt. Entlang der Küste südlich von Los Angeles sind bereits Strände geschlossen.
Ölteppich vor südkalifornischer Küste - SNA, 1920, 04.10.2021
Ölteppich vor südkalifornischer Küste – Strände gesperrt

Madrid billigt Millionen-Hilfsprogramm für Vulkaninsel La Palma

Die spanische Regierung hat für die von einem Vulkanausbruch schwer gebeutelte Kanareninsel La Palma ein Hilfspaket in Gesamthöhe von gut 213 Millionen Euro beschlossen. Das Geld sei für dringende Maßnahmen zum sozialen und wirtschaftlichen Wiederaufbau der Insel vorgesehen, teilte die Sozialistische Arbeiterpartei von Ministerpräsident Pedro Sánchez mit. Vorige Woche hatte Madrid bereits ein erstes Hilfsprogramm von 10,5 Millionen beschlossen. Der Vulkan ist auch 16 Tage nach dem Ausbruch weiter aktiv.
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