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Deutsch-rumänischer Einsatz: Polizei nimmt 18 mutmaßliche Schleuser fest

Stau (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.10.2021
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Rumänische und deutsche Strafverfolgungsbehörden haben am Dienstag 18 mutmaßliche Schleuser in Rumänien festgenommen, die etwa 200 Migranten in Lkw-Aufliegern geschleust haben sollen. Das geht aus einer Mitteilung der Bundespolizeidirektion München hervor.
„Ausgangspunkt der Festnahmeaktion waren Ermittlungen der Bundespolizei in Rosenheim und München“, heißt es im Text.
Die Schleuser hätten wiederholt dafür gesorgt, dass kleinere Gruppen afghanischer Staatsangehöriger in Rumänien unbemerkt in Lkw-Auflieger gelangten. Demnach sollen die Migranten im Bereich der Autobahn 8 nahe Rosenheim beim Entladen der Auflieger oder bei Pausen der Lkw-Fahrer von den Ladeflächen gesprungen sein.
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Dabei hatten laut den Ermittlungen die Lkw-Fahrer während ihrer Schlafpausen in Rumänien nichts von den illegalen Schleusungen mitbekommen. Die Geschleusten sollen für die Flucht teilweise mehrere Tausend Euro bezahlt haben.
Laut der Polizei waren in den Lkw-Aufliegern lebensgefährliche Bedingungen.
„So waren sie etwa auf oder zwischen der transportierten Ladung, wie Paletten oder Baumstämmen, bei niedrigen Temperaturen tagelang unterwegs.“
Für den Toilettengang waren demnach Plastikflaschen vorgesehen.
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