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Armeeübung „Sapad-2021“: Russlands Verteidigungsminister zieht positive Bilanz

© SNA / Alexej Druschinin  / Zur BilddatenbankRusslands Verteidigungsminister Sergej Schoigu
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu - SNA, 1920, 06.10.2021
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Das groß angelegte strategische Manöver „Sapad-2021“ von Russland und Weißrussland hat gezeigt, dass beide Staaten über die Fähigkeit verfügen, die regionale Sicherheit erfolgreich zu gewährleisten. Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat das am Mittwoch bekannt gegeben.
„Ich halte die Ziele des Manövers für erreicht, die Fragen der Übung sind vollständig ausgearbeitet worden“, sagte Schoigu.
Etwa 200.000 Menschen, darunter rund 2000 Militärs aus den OVKS-Staaten (die Organisation des Vertrags für Kollektive Sicherheit - Russland, Weißrussland, Armenien,, Kasachstan, Kirgistan, und Tadschikistan), und aus den SCO-Ländern (die Shanghai Cooperation Organisation - Kasachstan, China, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan) sowie anderen Staaten hätten sich an dem Manöver beteiligt.
Der Minister lobte den Ausbildungsstand der Truppen und das effektive Zusammenspiel der interspezifischen Gruppierungen. Die Grundlage der Übung sei die Entwicklung von neuen Formen und Methoden der Kriegsführung gewesen, unter Berücksichtigung der Besonderheiten der modernen lokalen Kriege und bewaffneten Konflikte.
„Es ist gelungen, vieles in der Praxis zu testen“, so der russische Armeechef.
Erstmals sei in der Nacht bei ungünstigen Wetterbedingungen ein Luftlandebataillon auf modernen Luftlande-Schützenpanzern BMD-4M abgesetzt worden, hieß es.
„21 Militärflugzeuge vom Typ Il-76MD der Lufttransportflotte haben mehr als 30 Luftlande-Schützenpanzer der neuen Generation abgesetzt“, so Schoigu weiter.
Die Militärtopographen hätten das einheitliche Softwaresystem „Kaleidoskop“ getestet, welches es ermöglichte, ein dreidimensionales Bild des Raums zu erstellen, wodurch die Situation habe genauer beurteilt und die Entscheidungszeit des Kommandos erheblich verkürzt werden können.
Messe Army 2021 - SNA, 1920, 03.09.2021
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Zudem seien die Drohnen aktiv eingesetzt worden, um die Zielbeobachtung effektiv regulieren zu können, was sich auch die Aufklärungseinheiten hätten zunutze machen können.
Auf dem Truppenübungsplatz in der Nähe von Kaliningrad seien zum ersten Mal die Kampfsysteme „Plattform-M“ und auf dem Übungsgelände Mulino Aufklärungs- und Feuerschutzroboter „Uran-9“ und „Nerechta“ eingesetzt worden, hieß es.
„Die ferngesteuerten Roboter auf einem Raupenfahrwerk haben gute Ergebnisse bei der Ausführung von Aufgaben bezüglich der Vernichtung der Kräfte des Übungsgegners unter städtischen Bedingungen gezeigt“, sagte Schoigu.
Auf fünf weißrussischen und neun russischen Truppenübungsplätzen sei geübt worden; die Kräfte der Ostseeflotte hätten ihre Aufgaben in den Gewässern der Ostsee und des Finnischen Meerbusens erfüllt.
Das gemeinsame strategische Manöver „Sapad-2021“ war am 10. September gestartet und ging am 16. September zu Ende.
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