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Auf Englisch und Deutsch: Antisemitische Schmierereien auf Gelände von Auschwitz entdeckt

© SNA / Alexej WitwizkijBesucher im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau (Archivbild)
Besucher im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau (Archivbild) - SNA, 1920, 06.10.2021
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An Wänden der Holzbaracken auf dem Territorium des früheren NS-Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im südpolnischen Oświęcim sind am Dienstag antisemitische Graffitis entdeckt worden. Das teilte die Gedenkstätte via Twitter mit.
„Spuren von Vandalismus wurden am 5. Oktober an neun Holzbaracken im Sektor BIIa auf dem Territorium Auschwitz-Birkenau gefunden“, heißt es. Es soll sich um auf die Wände gesprühte Parolen auf Englisch und Deutsch handeln, von denen einige antisemitisch seien. Laut der Mitteilung nehmen einige der Graffitis Bezug auf das Alte Testament, das häufig von Antisemiten zitiert werde, andere Parolen sollen den Holocaust leugnen.
Der Zwischenfall sei eine „abscheuliche Attacke auf das Symbol einer der größten Tragödien der Menschheitsgeschichte und ein extrem schmerzhafter Schlag gegen das Gedenken an all die Opfer des NS-Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau“.
Die Polizei wurde demnach über den Fall informiert.
Kritische Ausgabe von Mein Kampf durch das Münchner Institut für Zeitgeschichte (2016) - SNA, 1920, 03.06.2021
Frankreich macht kritische Ausgabe von „Mein Kampf“ publik
Der Name Auschwitz hat sich als Synonym für den Holocaust und Inbegriff des Bösen weltweit ins Bewusstsein eingeprägt. Dort wurden mehr als eine Million Menschen, zumeist Juden, umgebracht. Die Nationalsozialisten ermordeten in ganz Europa während des Holocaust (Schoah) etwa sechs Millionen Menschen jüdischer Herkunft.
Antisemitische, christen- und islamfeindliche Delikte in Deutschland 2020

Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 2351 antisemitische Straftaten verzeichnet, geht aus den Angaben des Bundeskriminalamtes hervor. Islamfeindlich waren 1026 und christenfeindlich 141 Delikte. Gegen sonstige Religionen waren 37 Straftaten gerichtet. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 10.240 Hasskriminalitätsdelikte erfasst. Als Unterangriffsziel bei den Straftaten gegen Religionsgemeinschaften wurden am häufigsten Moscheen (103 Delikte) und Kirchen (100 Fälle) gewählt. Gegen Synagogen waren 24 Straftaten gerichtet. In neun Fällen handelte es sich um sonstige Religionsstätten.

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