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„Ihre Zukunft liegt in der EU“: Schallenberg fordert mehr Tempo beim EU-Beitritt der Balkanstaaten

© AP Photo / Ronald ZakÖsterreichs Außenminister Alexander Schallenberg
Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg - SNA, 1920, 05.10.2021
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Vor dem Balkan-Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs hat sich der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg gegenüber der „Welt“ für eine deutliche Beschleunigung der Beitrittsgespräche mit den sechs Westbalkan-Ländern ausgesprochen.
„Wir brauchen endlich mehr Tempo beim EU-Beitritt des Westbalkans, weil es darum geht, in dieser Region Europa abzusichern“, so Schallenberg. Dabei warnte er davor, dass China, Russland oder die Türkei ihren Einfluss auf dem Balkan vergrößern würden, falls die Europäer zu lange zögern würden. Es gebe in der Politik kein Vakuum, fügte der österreichische Chefdiplomat hinzu.
Der bevorstehende Westbalkan-Gipfel sollte laut seinen Worten ein Aufbruchssignal sein mit der klaren Botschaft an die sechs Länder in der Region, „dass ihre Zukunft in der Europäischen Union liegt“.
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Es gibt aus Schallenbergs Sicht keine Alternative zur Vollmitgliedschaft. Ferner sagte er, die EU sollte in ihrem eigenen Interesse deutlich machen, dass die Beitrittsverhandlungen kein unendlicher Prozess sein dürfen.
„Es muss eine klare Ziellinie erkennbar sein“, so der Politiker.
Schallenberg verwies außerdem darauf, dass der Westbalkan nicht „unser Hinterhof“, sondern der „Innenhof“ Europas sei.
Beim Westbalkan-Thema handelt es sich Schallenberg zufolge nicht nur um einen Beitrittsprozess.
„Es geht auch um unsere eigene Sicherheit, um Stabilität, Wirtschaftsinteressen und – gerade im Fall Österreichs, wo rund 550.000 Menschen mit Wurzeln in der Region leben – um menschliche Brücken.“
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Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich am Dienstagabend zu einem zweitägigen Gipfel in Slowenien. Am Mittwoch beginnt am selben Tagungsort ein Gipfeltreffen mit den politischen Spitzen aus Serbien, dem Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Bosnien-Herzegowina und Albanien, bei dem es laut DPA um die EU-Beitrittsperspektiven der sechs Länder geht.
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