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„Energieerpressung“: Polen gibt Gazprom Schuld an Gaspreiserhöhungen

© SNA / Witali Timkiw / Zur BilddatenbankTurkish Stream
Turkish Stream  - SNA, 1920, 05.10.2021
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Der Vorstandsvorsitzende des polnischen Öl- und Gasunternehmens PGNiG, Pawel Majewski, hat dem russischen Erdgasförderunternehmen Gazprom vorgeworfen, die Gaspreise in Europa zu erhöhen.
Majewski betonte, dass die Erdgaspreise im Land steigen würden, und gab Gazprom die Schuld daran. Gemäß den nationalen Gesetzen sollte der Versorger eine solche Erhöhung bei der Energieregulierungsbehörde beantragen.
Er versicherte, das Unternehmen werde versuchen, den Preisanstieg für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.
„Natürlich wird der Antrag dem Anstieg der Gaspreise an den europäischen Börsen nicht entsprechen. Dies ist eine völlig neue und beispiellose Aktion von Gazprom. So sieht eine Energieerpressung von russischer Seite aus“, fügte der PGNiG-Vorstandsvorsitzende hinzu.
Gas im Haushalt  - SNA, 1920, 28.09.2021
Allzeithoch: Gaspreise in Europa übersteigen die 1000-Dollar-Marke
Gleichzeitig sagte der Vorstandschef, dass die Gasspeicher in Polen fast zu 100 Prozent gefüllt seien. Mit Blick auf die Preise für die kommenden Monate erklärte Majewski, es sei schwierig, diese vorherzusagen, da das Unternehmen davon ausgehe, dass die Situation durch die Politik von Gazprom „gesteuert“ werde.
Zuvor wurde berichtet, dass die europäischen Gas-Futures-Preise mit knapp über 1.360 Dollar pro tausend Kubikmeter einen weiteren Rekord erreicht hätten, wie aus den Handelsdaten von ICE Futures hervorgehe.
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