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Über 17 Milliarden für Afghanistan-Einsatz, Facebook wieder online

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 05.10.2021
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Über 17 Milliarden für Afghanistan Einsatz; Facebook wieder online; EU-Kommission will entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus; Ohne digitale Dokumente droht Chaos an Flughäfen; Trend weg von der Filiale hin zum Online-Banking
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Über 17 Milliarden für Afghanistan-Einsatz

Der Einsatz von Bundeswehr und deutschen Entwicklungshelfern in Afghanistan hat mehr als 17,3 Milliarden Euro gekostet. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Alleine aus dem Verteidigungsetat seien von 2001 bis 2021 rund 12,3 Milliarden Euro an einsatzbedingten Zusatzausgaben aufgewendet worden, hieß es. Das Auswärtige Amt habe 2,48 Milliarden Euro ausgegeben. Vom Entwicklungsministerium seien 2,46 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt worden. Mehr als zwei Monate nach dem Ende der Luftbrücke aus Kabul halten sich noch mehr als 9000 Afghanen auf Stützpunkten der US-Armee in Deutschland auf. Aktuell seien noch 9139 Menschen aus Afghanistan auf dem US-Stützpunkt Ramstein und in einer Einrichtung der US-Armee in Kaiserslautern untergebracht, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums.
 - SNA
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Afghanistan
8 Oktober, 10:36

Facebook wieder online

Die technischen Probleme beim Online-Netzwerk Facebook und seinen Tochterdiensten WhatsApp, Instagram und Messenger sind offenbar behoben. Techniker des Konzerns hatten mehr als sechs Stunden gebraucht, um die Dienste nach und nach wieder online zu stellen. Hunderte Millionen Nutzer waren von der Störung weltweit betroffen. Facebook selbst spricht von internen Netzwerkproblemen - ein Hacker-Angriff wird bislang ausgeschlossen. Das Vermögen von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist durch die Störung um sieben Milliarden US-Dollar geschrumpft, wie „Bloomberg“ berichtet. Er ist jetzt nur noch 120 Milliarden Dollar schwer und fällt von Platz 3 auf Platz 5 der reichsten Menschen der Welt.

EU-Kommission will entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus

Im Kampf gegen zunehmenden Antisemitismus in Deutschland und anderen europäischen Ländern setzt die EU-Kommission auf eine bessere Zusammenarbeit mit Online-Plattformen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus EU-Kreisen erfuhr, soll so die Zahl von Hasskommentaren deutlich reduziert werden. Zudem soll eine europäische Forschungsstelle geschaffen werden, die sich mit heutigen Formen des Antisemitismus beschäftigt. Eine entsprechende Strategie zur Bekämpfung des Antisemitismus und zur Förderung des jüdischen Lebens will EU-Kommissions-Vize Margaritis Schinas heute in Straßburg präsentieren.
Streifenwagen in Hamburg (Archiv) - SNA, 1920, 20.09.2021
Antisemitische Beleidigung und Angriff bei Mahnwache gegen Antisemitismus in Hamburg

Ohne digitale Dokumente droht Chaos an Flughäfen

Die Luftfahrtbranche warnt vor Chaos an den Flughäfen, wenn der Verkehr ohne digitale Verfahren für Corona-Tests und andere Dokumente wieder in Gang kommt. Vor der Pandemie hätten Reisende vor Abflug und nach der Ankunft im Schnitt eineinhalb Stunden in den Flughäfen verbracht, sagte der Vizechef des Branchenverbands IATA, Conrad Clifford, bei der Jahrestagung in Boston. Im ersten Halbjahr dieses Jahres habe es in Spitzenzeiten aber bereits bis zu drei Stunden gedauert. Und das Reiseaufkommen war gerade einmal bei 30 Prozent der Dimensionen vor Covid.

Trend weg von der Filiale hin zum Online-Banking

Die Filiale verliert für Bankkunden weiter an Bedeutung. Zwar gaben in einer Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken 46 Prozent der Befragten an, sie suchten mindestens einmal im Monat die Filiale ihrer Hauptbank auf. Aber nur knapp ein Viertel hat dabei persönlichen Kontakt am Bankschalter. Der Trend geht zum Online-Banking. Sechs von zehn Erwachsenen in Deutschland nutzen der Erhebung zufolge Online-Banking oder mobile Zugänge etwa über das Smartphone, um zumindest einen Teil ihrer Bankgeschäfte zu erledigen. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) nutzt solche Kanäle mehrmals in der Woche oder gar mehrmals täglich.
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