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Kampf gegen Antisemitismus: EU-Kommission setzt auf Zusammenarbeit mit Online-Plattformen

© SNA / Aleksey Vitvitsky / Zur BilddatenbankEU-Gipfel in Brüssel
EU-Gipfel in Brüssel  - SNA, 1920, 05.10.2021
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Um gegen den wachsenden Antisemitismus vorzugehen, hat die Europäische Kommission eine Strategie ausgearbeitet. Der EU-Kommissions-Vizepräsident Margaritis Schinas soll sie am Dienstag in Straßburg vorstellen.
Mit der „Strategie zur Bekämpfung des Antisemitismus und zur Förderung des jüdischen Lebens“ erhofft sich die EU, wie die DPA aus EU-Kreisen erfuhr, die Zahl von Hasskommentaren deutlich zu reduzieren. Der Schwerpunkt des Dokuments liegt dabei auf einer besseren Zusammenarbeit mit Online-Plattformen.
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Die Kommission will aber auch jüdisches Leben sowie Forschung, Bildung und Erinnerung an den Holocaust fördern. Dafür soll unter anderem eine europäische Forschungsstelle geschaffen werden, die sich mit heutigen Formen des Antisemitismus beschäftigen wird.
Die Entwicklung des Antisemitismus in der EU ist nach Ansicht der Behörde besorgniserregend. Seit Beginn der Corona-Krise kam es laut einer Untersuchung der EU-Kommission von Anfang Juni zu einem dreifachen Anstieg von antisemitischen Inhalten auf bestimmten deutschsprachigen Kanälen bei Twitter, Facebook und Telegram gegenüber dem Stand vor der Pandemie.
Mitte September wurde einem 60-jährigen Teilnehmer einer Mahnwache für Israel und gegen Antisemitismus in Hamburg mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Kurz davor soll in Hagen ein Anschlag auf die Synagoge in Hagen verhindert worden sein.
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