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USA: Vandale überschüttet Büste von George Floyd mit Farbe

© AP Photo / John MinchilloStatue zu Ehren von George Floyd
Statue zu Ehren von George Floyd - SNA, 1920, 04.10.2021
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Die kürzlich enthüllte Statue des im Jahr 2020 von einem Polizisten getöteten Afroamerikaners George Floyd im Union Square im Bezirk Manhattan ist am Sonntag wieder mit Farbe überschüttet worden. Dies meldete der US-Sender NBC News am Montag auf Twitter.
Gegen 10 Uhr (Ortszeit) wurde die Büste von Floyd mit hellblauer Farbe beworfen. Die Polizei berichtete über ein Video von Überwachungskameras, das einen Vandalen zeigen soll, der Farbe hinter der Skulptur vermischt und nach dem Vergehen auf einem Skateboard davonfährt.
Die Statue in Manhattan war am Donnerstag enthüllt worden, samt den Statuen von John Lewis und Breonna Taylor, weiteren Afroamerikanern, die durch die Polizei umgebracht worden waren.
„Ich vermisse meinen Bruder“, wandte sich Floyds Schwester, Terrence Floyd, an die Menschenmenge, die sich zur Enthüllung der Statue am Donnerstag versammelt hatte. „Was mit meinem Bruder passiert ist, war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.“
Laut dem Schöpfer der Statuen, dem Künstler Chris Carnabuci, schafft die Kunst ein Umfeld für eine zivile Diskussion. „Wir können über unsere Unterschiede sprechen und vielleicht sogar die Perspektiven der anderen verstehen“, erklärte Carnabuci bei der Enthüllung.
Der Vandalismus an Floyds Statue am Sonntagmorgen ist nicht der erste öffentliche Angriff auf die Floyd darstellenden Statuen. Eine kleinere Statue, die im Sommer in Brooklyn enthüllt worden war, wurde in ähnlicher Weise von Vandalen mit Farbe überschüttet.
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Fall von George Floyd
Der Afroamerikaner George Floyd war am 25. Mai 2020 nach einem Polizeieinsatz in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) gestorben. Der 46-Jährige kam ums Leben, nachdem ein Polizist sein Knie minutenlang an Floyds Hals gedrückt hatte. Er hatte mehrfach um Hilfe gefleht, bevor er das Bewusstsein verlor. Der Mann wurde bei seiner Ankunft im Krankenhaus für tot erklärt. Der Vorfall hatte zu mehreren Protestaktionen und Auseinandersetzungen mit der Polizei im ganzen Land geführt.
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