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USA arbeiten an neuer Doktrin zum Atombombentestverbot – Exekutivsekretär

© Depositphotos / CurraheeshutterAtomexplosion (Symbolbild)
Atomexplosion (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.10.2021
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Die USA arbeiten laut dem amtierenden Exekutivsekretär der Vorbereitungskommission für den Kernwaffenteststopp-Vertrags, Robert Floyd, an einer neuen Nukleardoktrin. Zuvor hat Washington seine Unterstützung für den Vertrag geäußert und angekündigt, sein Inkrafttreten zu fördern, das unter anderem durch fehlende US-Ratifizierung behindert wurde.
„Offensichtlich nimmt jeder US-Präsident sie (die Doktrin) unter die Lupe. Die jetzige US-Administration gab deutlich zu verstehen, dass sie diesen Prozess begonnenn hat und in Zukunft einen Bericht zu der neuen Nukleardoktrin veröffentlichen wird“, sagte Floyd gegenüber SNA. „Natürlich warte ich mit Ungeduld auf das Ergebnis der Überlegungen der US-Regierung zur Atomdoktrin“.
Der Vertrag über ein umfassendes Verbot von Nuklearversuchen (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty, CTBT) verbietet weltweit jegliche Versuchsexplosion von Kernwaffen sowie andere nukleare Explosionen auf dem Erdboden, der Atmosphäre, den Weltmeeren und im Weltraum. Der Vertrag wurde im Rahmen der Genfer Abrüstungskonferenz im September 1996 von der 51. VN-Generalversammlung verabschiedet. Er kann jedoch erst in Kraft treten, sobald alle 44 Staaten, die über Atomwaffen verfügen oder sie potenziell erschaffen könnten, ihn ratifizieren. 36 Staaten – darunter Russland – haben den Vertrag ratifiziert. Es fehlen immer noch die Zustimmungen von Ägypten, China, Indien, Israel, Iran, Nordkorea, Pakistan und den USA.
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