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Seoul und Pjöngjang nehmen wieder Kommunikation auf

© SNA / Ramil Sitdikow / Zur BilddatenbankBlick auf die demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea (Archiv)
Blick auf die demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea (Archiv) - SNA, 1920, 04.10.2021
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Südkorea und Nordkorea haben am Montagmorgen die Kommunikationskanäle wieder geöffnet. Dies meldet die Nachrichtenagentur Yonhap.
Die beiden Staaten öffneten demnach die Kommunikationskanäle 55 Tage nach deren Einstellung. Das „erweckt die Hoffnung auf die Wiederaufnahme des ins Stocken geratenen zwischenkoreanischen Dialogs inmitten eines langwierigen Deadlocks in den Denuklearisierungsgesprächen“, heißt es.
Früher am Montag hatte die nordkoreanische Seite erklärt, dass die Kommunikation zwischen Pjöngjang und Seoul um 09:00 Uhr (Ortszeit) wiedereröffnet worden sei.
Laut Behördenangaben vereinbarten Nord und Süd, reguläre Telefongespräche zweimal pro Tag – um 09:00 Uhr und 17:00 Uhr – zu führen.
Südkoreas Verteidigungsministerium hofft laut Yonhap, dass der Wiederaufnahme der Hotlines die militärischen Spannungen mit Nordkorea mildern würde.
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Kim Jong-un greift feindselige US-Politik an und will Kontaktaufnahme mit Seoul
Ende September hatte Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un angekündigt, dass er die Wiederherstellung innerkoreanischer Kommunikationskanäle im kommenden Monat beabsichtige.

Hintergrund

Pjöngjang und Seoul hatten Ende Juli die zuvor blockierten Kommunikationskanäle zwischen den Regierungen und den Militärs wieder geöffnet. Aber nur zwei Wochen später hatte Nordkorea die Verbindung aus Protest gegen das gemeinsame Militärmanöver Südkoreas und der USA wiedereingestellt.
Nordkorea hatte im Juni des vergangenen Jahres die vollständige Unterbrechung aller offiziellen Kommunikationskanäle mit Südkorea verkündet. Hintergrund war ein Streit um eine Kampagne südkoreanischer Aktivisten, die Flugblätter mit kritischen Botschaften über die Politik Pjöngjangs über die Grenze geschickt hatten.
Später sprengte Nordkorea das auf seinem Territorium befindliche Kommunikationsbüro, das 2018 errichtet worden war. Die Kommunikationskanäle wurden zuvor 2016 unterbrochen und 2018 wiederhergestellt.
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