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Das Ringen um eine Koalition geht weiter, Tödlicher Vorfall in Delmenhorst

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 04.10.2021
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Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen in zwei Bundesländern; Das Ringen um eine Koalition geht weiter; Süd- und Nordkorea öffnen wieder Kommunikationskanäle; Fumio Kishida zum neuen Regierungschef Japans gewählt; Tödlicher Vorfall in Delmenhorst; Rund 3760 Tonnen Plastik an der Oberfläche des Mittelmeers
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen in zwei Bundesländern

In zwei Bundesländern greifen ab heute Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen. In Berlin wird die Maskenpflicht im Unterricht bis zur sechsten Klasse aufgehoben, in Bayern müssen an den Schulen im Unterricht generell keine Masken mehr getragen werden. Über die Aufhebung der Pflicht wird seit Tagen erbittert gestritten. Ärztevertreter hatten eine generelle Fortsetzung der Maßnahme an Schulen als unangemessen bezeichnet. Befürworter der Pflicht halten hingegen eine Aufhebung angesichts der hohen Zahl an Ungeimpften und der Infektionslage gerade unter jungen Menschen für verfrüht.

Das Ringen um eine Koalition geht weiter

Nach den ersten Sondierungen für eine Regierungsbildung ist der Ausgang weitgehend offen - und das Ringen geht weiter. SPD und Union, die beide nach der Regierungsführung streben, warben bei den Treffen am Sonntag für sich. Die potenziellen kleineren Partner ließen wiederum Sympathien für ihre jeweiligen Wunschbündnisse erkennen: Die Grünen zeigten sich der SPD zugeneigt, die FDP der Union - ohne sich allerdings festzulegen. Dieser Montag wird voraussichtlich eine Art Zwischentag ohne öffentlich bekannte Termine. Aber bereits am Dienstag steht eine weitere Sondierungsrunde an.

Süd- und Nordkorea öffnen wieder Kommunikationskanäle

Nach wochenlanger Unterbrechung haben Süd- und Nordkorea ihre direkten Kommunikationskanäle wieder geöffnet. Die Verbindung über die Telefon- und Faxleitungen sei wiederhergestellt, teilte das Vereinigungsministerium heute mit. Die Behörde äußerte die Hoffnung, dass beide Seiten die Kanäle zur Wiederaufnahme des Dialogs nutzen. Durch den Schritt sei die Grundlage dafür geschaffen worden, die Beziehungen zwischen beiden Koreas wieder auf den richtigen Weg zu bringen.
Blick auf die demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea (Archiv) - SNA, 1920, 04.10.2021
Seoul und Pjöngjang nehmen wieder Kommunikation auf

Fumio Kishida zum neuen Regierungschef Japans gewählt

Japans Ex-Außenminister Fumio Kishida ist zum neuen Regierungschef gewählt worden. Das maßgebliche Unterhaus des nationalen Parlaments wählte den 64-jährigen Konservativen heute erwartungsgemäß mit der Stimmenmehrheit der Koalitionsparteien zum Nachfolger von Yoshihide Suga. Kishida, der unter dem früheren rechtskonservativen Ministerpräsidenten Shinzo Abe lange Jahre Außenminister war, will nach seiner Wahl zum neuen Regierungschef sein Kabinett vorstellen.

Tödlicher Vorfall in Delmenhorst

In Delmenhorst ist am Sonntagabend ein Mensch tödlich und ein zweiter schwer verletzt worden. Ein Polizeisprecher sprach am Morgen von zwei verschiedenen Tatorten. Ob beide Fälle miteinander zusammenhängen, sagte er nicht. Auch Geschlecht und Alter der Opfer waren zunächst unklar. Ein anderer Sprecher bestätigte am frühen Montagmorgen die Festnahme eines Tatverdächtigen in Bremen.

Rund 3760 Tonnen Plastik an der Oberfläche des Mittelmeers

Einkaufstüten, Wasserflaschen, Styropor, Mikropartikel – allein an der Oberfläche des Mittelmeers treiben laut einer aktuellen Studie rund 3760 Tonnen Plastik. Es handele sich um eine schockierende Menge, schreiben Wissenschaftler des Griechischen Zentrums für Meeresforschung über ihre im Fachjournal „Frontiers in Marine Science“ vorgestellten Ergebnisse. Schockierend vor allem deshalb, weil abgesehen vom schwimmenden Plastik ein Gutteil des Materials auf den Meeresboden sinke. Anhand eines neuen Berechnungsmodells haben die Wissenschaftler ermittelt, dass jährlich rund 17.600 Tonnen Plastik im Mittelmeer landen. Davon schwimmen 3760 Tonnen an der Oberfläche, rund 2800 Tonnen sinken auf den Meeresboden, der große Rest wird an Stränden angespült.
Kuh (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.07.2021
Bakterien aus Kuhmagen zersetzen auch Plastik
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