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Großstörung bei Facebook, Instagram und WhatsApp: Zehntausende Nutzer betroffen

© REUTERS / Dado RuvicWhatsApp (Symbolbild)
WhatsApp (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.10.2021
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Laut dem Online-Portal Downdetector, auf dem Nutzer Störungen verschiedener Dienste melden, sind am Montagabend massive technische Probleme bei WhatsApp, Facebook und Instagram aufgetreten. Die meisten Störungen sind im europäischen Raum, Asien, Nord- und Südamerika vorgekommen.
Offenbar gab es Probleme beim Anzeigen von Benachrichtigungen, bei der Serververbindung sowie beim Laden von Feeds und Stories. Mehr als 99.000 Beschwerden waren es dabei allein bei WhatsApp.
„Uns ist bekannt, dass einige Nutzer Probleme beim Zugriff auf unsere Apps und Produkte haben. Wir arbeiten daran, die Dinge so schnell wie möglich wieder in den Normalzustand zu bringen, und entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten“, teilte Facebook auf Twitter mit.
Alle drei Dienste gehören zum Facebook-Konzern. Weltweit kommt es in den sozialen Netzwerken regelmäßig zu technischen Problemen.

DNS-Problem als mögliche Ursache

Einige Web-Experten gehen von einem Problem mit dem DNS-Service aus. Dieser Dienst sorgt unter anderem dafür, dass mit Buchstaben eingetippte Website-Namen in die IP-Adressen übersetzt werden, damit diese angesteuert werden können.
Laut einigen Experten verschwanden die DNS-Einträge der Facebook-Dienste aus dem Service, der den Datenverkehr steuert - damit waren sie sozusagen unsichtbar für die Netzinfrastruktur.

Facebook-Mitarbeiter kommen offenbar nicht einmal mehr in die Büros

Die Mitarbeiter von Facebook sollen nach Angaben der US-Medien und Twitter-User nicht an ihren Arbeisplatz gelangen. NBC-Journalist Kevin Collier schreibt beispielsweise auf Twitter, die Mitarbeiter kommen nicht mal mehr in die eigenen Büroräume, denn der Zugang sei ans Internet gekoppelt. Die interne Kommunikation funktioniert offenbar nicht.
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Auf den Störungsplattformen meldeten Nutzer zum Teil Probleme auch mit anderen Online-Diensten, die sich jedoch zunächst nicht weiträumig bestätigten. Der Nachrichtendienst Telegram meldete nach dem massiven Ausfall bei WhatsApp einen Nutzer-Zustrom. Das Team kümmere sich um kleine Probleme, die im Zusammenhang damit auftreten könnten, hieß es auf Twitter des Unternehmens.
DNS-Störungen passieren immer wieder mal. Die Zentralisierung der Netz-Infrastruktur bei großen Anbietern sorgt dafür, dass der Ausfall bei einer Firma gleich viele Dienste und Websites vom Netz reißen kann. Bei Facebook hatte es im Frühjahr 2019 einen großflächigen Ausfall gegeben, der dem Konzern zufolge auf einen Fehler bei der Server-Konfiguration zurückging.
Nach Angaben des Senders CNBC ist der Facebook-Ausfall am Montag der schlimmste seit 2008, als die Plattform für rund 80 Millionen User fast tagelang unerreichbar war.
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