Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

US-Airlines verpflichten Mitarbeiter zu Corona-Impfung – auch Lufthansa dafür

© AP Photo / Michael ProbstEine Lufthansa-A380 beim Landeanflug in Frankfurt (Archiv)
Eine Lufthansa-A380 beim Landeanflug in Frankfurt (Archiv) - SNA, 1920, 03.10.2021
Abonnieren
Immer mehr Fluggesellschaften weltweit führen für ihr Bordpersonal eine Corona-Impfpflicht ein. Es sind vor allem die USA, die mittlerweile als Vorreiter in Sachen Impfung für Mitarbeiter gelten. Nun pocht auch Deutschlands größte Fluggesellschaft die Lufthansa darauf – und bezweifelt zugleich die Umsetzbarkeit dieser Maßnahme.
Unter dem Druck staatlicher Anforderungen erlegen immer mehr US-Airlines ihren Mitarbeitern eine Impfpflicht auf. Am Wochenende führten diese American Airlines, Alaska Airlines und Jet Blue ein, wie die „New York Times“ und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf die Angaben der Beschäftigten berichteten.
Auch die Lufthansa will ihr Flugpersonal vollständig gegen Corona impfen lassen, kann jedoch nicht auf eine Impfpflicht, wie es beispielsweise ihre Schweizer Tochter Swiss gemacht hat, setzen. Laut der Lufthansa ist sonst ein stabiler, weltweiter Flugbetrieb künftig „nicht darstellbar“.
US-Präsident Joe Biden ordnete an, dass ab 8. Dezember nur noch Unternehmen mit geimpften Mitarbeitern staatliche Aufträge bekommen. Mehrere Fluggesellschaften nehmen an, dass sie ebenso unter diese Regel fallen werden.
Lufthansa-Vorstand Detlef Kayser beteuerte gegenüber der „Bild am Sonntag“, „als weltweit operierende Airline befürworten wir eine verpflichtende Impfung für unsere Crews und brauchen darüber hinaus eine Möglichkeit zur Erfassung der Impfdaten“. Ende August hatte Lufthansa mitgeteilt, man arbeite mit den Personalvertretungen an entsprechenden Vereinbarungen.
Bereits seit Jahrzehnten ist der Nachweis anderer Impfungen etwa gegen Gelbfieber für Lufthansa-Crews im Langstreckeneinsatz ein Muss, um die Einreisevoraussetzungen vieler Länder zu erfüllen.
Flugzeug der US-Fluggesellschaft United Airlines - SNA, 1920, 29.09.2021
Knapp 600 nicht-geimpften Mitarbeitern von United Airlines droht Kündigung – Medien

Und bei anderen Airlines?

United Airlines hatten schon zuvor Corona-Impfungen für alle Mitarbeiter vorgeschrieben. Mehr als 96 Prozent erfüllten die Vorgabe, knapp 600 Beschäftige weigerten sich und sollten entlassen werden. Rund die Hälfte von ihnen lenkte danach doch noch ein, wie das „Wall Street Journal“ berichtete.
Die Schweizer Lufthansa-Tochter hatte im August die Impfpflicht für Besatzungen eingeführt und will Kabinenpersonal kündigen, das sich nicht gegen Corona impfen lässt. Dabei gilt: Bis 1. Dezember müssen alle vollständig geimpft sein.
Die staatliche neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand wird ab Februar nur noch vollständig geimpfte Passagiere auf internationalen Flügen zulassen.
„Die Impfpflicht auf unseren internationalen Flügen gibt sowohl den Kunden als auch den Mitarbeitern die Gewissheit, dass jeder an Bord die gleichen gesundheitlichen Anforderungen erfüllt“, sagte Vorstandschef Greg Foran.
Die Covid-19-Impfung ist ihm zufolge „die neue Realität bei internationalen Reisen“.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала