Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Bericht: Taliban bringen Binnenflüchtlinge in Kabul heim

© REUTERS / West Asia News AgencyTaliban-Kämpfer in einem Freizeitpark in Kabul
Taliban-Kämpfer in einem Freizeitpark in Kabul - SNA, 1920, 03.10.2021
Abonnieren
Mehr als 2000 afghanische Familien wohnen seit Wochen in den Parks von Kabul. Sie hatten aus Angst vor dem Vormarsch der Taliban* ihre Häuser in Nordafghanistan verlassen. Jetzt wollen die radikalen Islamisten, die inzwischen das gesamte Land kontrollieren, die Binnenvertriebenen heimbringen.
Offizielle Vertreter der Taliban hätten am Samstag den Beginn einer Umsiedlungsaktion verkündet, berichtet das Nachrichtenportal Khaama Press am Samstag. Tausende Binnenvertriebene, darunter viele Kinder, sollen demnach in ihre Provinzen zurückkehren.
Mit Unterstützung von Hilfsorganisationen seien bereits 1005 Familien aus dem Kabuler Park Shahr-e-Naw in ihre Heimatregion gezogen, sagte der Chef der afghanischen Flüchtlingsbehörde Abdul Matin Rahimzay. Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen hatte vor einer humanitären Krise gewarnt, sollten die afghanischen Binnenflüchtlinge nicht vor Winterbeginn heimgekehrt sein.
Abdul Ghani Baradar (Archivbild) - SNA, 1920, 01.10.2021
Afghanistan
Taliban veranstalten Mittagsmahl für ausländische Botschafter in Kabul
Die Taliban haben nach Beginn des internationalen Truppenabzugs im Mai im Laufe von wenigen Monaten das gesamte Afghanistan unter ihre Kontrolle gebracht. Nach der Übernahme der Hauptstadt Kabul am 15. August erklärten die Islamisten den Krieg für beendet.
Mit der Eroberung der kleinsten Provinz Pandschir im Osten des Landes fiel Anfang September auch die letzte Widerstandsbastion an die Taliban. Anfang September stellten die neuen Machthaber eine Übergangsregierung. Zum Regierungschef wurde Mullah Hassan Achund, der seit 2001 auf der UN-Sanktionsliste steht.
*unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
Sind Sie in den sozialen Netzwerken aktiv? Wir auch! Werden Sie SNA-Follower auf Telegram, Twitter oder Facebook! Für visuelle Inhalte abonnieren Sie SNA bei Instagram und YouTube!
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала