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Sprengfalle in Mali explodiert: Ein UN-Blauhelmsoldat getötet – vier weitere verletzt

© AP Photo / Rebecca BlackwellUN-Blauhelmsoldaten in Mali (Archivbild)
UN-Blauhelmsoldaten in Mali (Archivbild) - SNA, 1920, 03.10.2021
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Bei einer Explosion in Mali ist ein Blauhelmsoldat der UN-Friedensmission Minusma getötet und vier weitere verletzt worden. Dies geht aus Berichten der Friedensmission hervor.
Der Vorfall ereignete sich demnach am Samstagnachmittag, als ein Konvoi der Mission in der Gemeinde Tessalit im Westen des Landes auf einen selbstgebauten Sprengsatz fuhr.
Später teilte ein Sprecher der Mission mit, dass es sich bei dem Todesopfer um einen ägyptischen Staatsgehörigen handele.
Der Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs und Chef der Minusma-Mission, El-Ghassim Wane, verurteilte den Angriff aufs Schärfste: „Dieser Vorfall ist eine traurige Erinnerung an die ständige Gefahr, der unsere Friedenstruppen ausgesetzt sind, und an die Opfer, die für den Frieden in Mali gebracht werden“, äußerte er.
Nach UN-Angaben ist die Mission Minusma, die 2013 in Mali eingeleitet wurde derzeit der weltweit tödlichste Friedenseinsatz der Vereinten Nationen: Bis zum 31. August seien 145 Menschen getötet worden. Derzeit zählt der Einsatz über 12.000 Soldaten.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow - SNA, 1920, 25.09.2021
Russische Militärakteure in Mali: Lawrow reagiert auf Vorwürfe
In der Region sind islamistische Aufständische mit Verbindungen zu al-Kaida und der Extremistengruppe Islamischer Staat* aktiv. Die Bundeswehr hat in Mali rund 1000 Soldaten in der Stadt Gao stationiert. Ziel der UN-Mission ist die Absicherung des Friedens. Terrorismusbekämpfung ist nicht Teil des Auftrages.
*Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten
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