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SPD-Politiker Lauterbach: „Würde ein Ministeramt nicht ablehnen“

Karl Lauterbach (Archivbild) - SNA, 1920, 02.10.2021
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Der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kann sich auch vorstellen, in einer künftigen Regierung Bildungs- und Forschungsminister zu werden. Für die anstehenden Sondierungen der Sozialdemokraten mit Grünen und FDP stellt der SPD-Politiker sogar die seit langem geforderte solidarisch von allen zu finanzierende Bürgerversicherung zur Disposition.
„Natürlich würde ich ein Ministeramt nicht ablehnen in Bereichen, in denen ich mich gut auskenne“, sagte Lauterbach dem „Tagesspiegel“. Das sei zum einen die Gesundheitspolitik, zum anderen der Bereich Bildung, Wissenschaft und Forschung.
„Unverhandelbar ist zum jetzigen Zeitpunkt gar nichts“, so Lauterbach. Man dürfe die Sondierungen „nicht mit roten Linien belasten“.
„Im Gesundheitsbereich sollte man jetzt nicht sagen, dass es eine Bürgerversicherung geben muss. Und auch nicht darauf beharren, dass es ein kapitalgedecktes System gibt“, sagte der Experte. „Man sollte abwarten, ob wir uns verständigen, etwas zusammen wagen zu wollen.“
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„Ich wäre nicht erschrocken und würde es mir zutrauen“, sagte Lauterbach mit Blick auf den Posten des Gesundheitsministers. Unter dem bisherigen Ressortchef Jens Spahn (CDU) seien im Gesundheitsministerium „viele Dinge liegengeblieben“.
Es müsse nun dafür gesorgt werden, dass das System wieder ausreichend finanziert sei. „Und wir haben ein Riesenproblem, über das bisher kaum gesprochen wird: In ein paar Jahren gehen uns nicht nur die Pflegekräfte, sondern auch die Ärzte aus“, betonte der Experte.
Aber für ihn persönlich habe „nie das Amt im Vordergrund“ gestanden habe, „sondern immer der Wunsch, gute Arbeit machen zu können“. Wenn er nicht Minister werde, werde sein Leben auch weitergehen, sagte Lauterbach.
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