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Lybien: 4000 Flüchtlinge bei Großrazzia festgenommen

Libyen Flagge - SNA, 1920, 02.10.2021
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Libysche Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben bei einer Großrazzia in der Hauptstadt Tripolis rund 4000 „illegale Flüchtlinge“ festgenommen.
Laut der Facebook-Mitteilung des libyschen Innenministeriums geht es um 4000 „illegale Flüchtlinge“ verschiedener Nationalitäten. Sie seien bei einer Sicherheitskampagne gegen „Drogenhändler, Alkoholschmuggler und illegale Migranten“ festgenommen worden.
Die Migranten seien zunächst in ein Sammellager in Ghout al-Shaal gebracht worden und sollen später auf andere Lager verteilt werden, teilte das libysche Innenministerium mit.

Transitland für Flüchtlinge

In Libyen herrscht seit dem Sturz von Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi vor rund zehn Jahren Bürgerkrieg. Das nordafrikanische Land hat sich seitdem zur wichtigsten Transitroute für Flüchtlinge entwickelt, die nach Europa wollen.
Migranten sind Menschenrechtlern zufolge in Libyen weiterhin Gewalt, Erpressung und Zwangsarbeit ausgesetzt. Bei Fluchtversuchen seien einige Flüchtlinge durch Schüsse von Wachleuten teils verletzt oder sogar getötet worden.
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