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„Verbraucher sind nicht dumm“: Google-Anwalt weist EU-Vorwurf des Marktmissbrauchs zurück

© REUTERS / DADO RUVICDas Logo der Suchmaschine Google auf dem Bildschirm eines Smartphones zu sehen
Das Logo der Suchmaschine Google auf dem Bildschirm eines Smartphones zu sehen - SNA, 1920, 01.10.2021
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Milliarden Menschen nutzen Google, weil es die beste Suchmaschine ist, und nicht wegen Deals, die das Unternehmen gemacht hat, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Meinung vertritt der Anwalt von Google am Freitag.
Der Tech-Konzern hat Berufung gegen eine Geldstrafe in der Höhe von fünf Milliarden US-Dollar eingelegt.
Die Europäische Kommission hatte die Google-Muttergesellschaft Alphabet im Jahr 2018 mit einer Geldstrafe in Höhe von 4,34 Milliarden Euro (fünf Milliarden US-Dollar) belegt. Google wurde vorgeworfen, seine Marktmacht dafür zu nutzen, um konkurrierende Suchmaschinen von Android-Telefonen fernzuhalten. Außerdem solle das Unternehmen Hersteller und Betreiber auch dafür bezahlt haben.
Umstritten sei jedoch, ob Telefonhersteller die Google-Suche-App und die Chrome-Browser-App zusammen mit Google Play vorinstallieren müssen, sowie Angebote, die einige Android-Varianten blockieren.
„Der Grund, warum Milliarden Menschen Google jeden Tag als Suchwerkzeug wählen, liegt nicht im Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung. Es liegt daran, dass es das Beste ist“, sagte der Anwalt Meredith Pickford vor dem Gericht der Europäischen Union.
„Verbraucher sind nicht dumm. Wenn Bing oder eine andere Suchmaschine besser wäre als Google, würden sich die Leute an sie wenden“, sagte er bezüglich der Suchmaschine von Microsoft Corp.
„Erfolgreiche Unternehmen bleiben nicht erfolgreich, indem sie sich auf ihren Lorbeeren ausruhen und nicht im Wettbewerb stehen“, unterstrich Pickford.
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Die Europäische Union versucht seit Längerem die Auswahl von Suchmaschinen auf elektronischen Geräten zu regulieren. Auf Druck der EU-Kommission musste Google etwa die Auktionen für Suchmaschinen einstellen, über die Plätze auf dem Auswahlbildschirm in Android-Geräten versteigert wurden.
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