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Merz hält sich angeblich Kandidatur für CDU-Chefposten offen

CC BY-SA 3.0 / Michael Lucan / Wikimedia CommonsCDU-Politiker Friedrich Merz (Archivbild)
CDU-Politiker Friedrich Merz (Archivbild) - SNA, 1920, 01.10.2021
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Der CDU-Politiker Friedrich Merz hält sich einem Bericht zufolge unter bestimmten Bedingungen eine erneute Kandidatur für den Vorsitz seiner Partei offen.
Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf das Umfeld von Merz zuvor berichtete, wird er bei einer Mitgliederbefragung oder Basiswahl wieder antreten, da die Unterstützung an der Basis weiterhin sehr hoch sei. Dass bei der nächsten Vorsitzendenwahl die Basis befragt werden müsse, stehe für Merz fest. Auf keinen Fall dürfe erneut ein Parteitag gegen die Mitglieder stimmen, hieß es.
„Wir haben einen gewählten Vorsitzenden und ich unterstütze ihn bei seinen Bemühungen, eine Koalition mit FDP und Grünen aufzustellen. Alle anderen Fragen stellen sich derzeit nicht, sie sind rein spekulativ“, twitterte Merz am Freitagabend.

„Normaler Abgeordneter“

Der Funke Mediengruppe hatte Merz gesagt, er richte sich jetzt darauf ein, „ein normaler und hoffentlich guter Abgeordneter zu sein“. „Ich habe mich zweimal um den Parteivorsitz beworben, jeweils mit Unterstützung einer überwältigenden Mehrheit der CDU-Mitglieder, die auch weiterhin ungebrochen ist. Trotzdem hat der Parteitag zweimal anders entschieden“, sagte Merz den Funke-Zeitungen. „Mein Bedarf an streitigen Abstimmungen gegen das Establishment ist gedeckt.“
Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz (Archivfoto) - SNA, 1920, 01.10.2021
Friedrich Merz: „CDU ist denkfaul geworden“
Derweil wird der Ruf nach mehr Mitgliederbeteiligung in der Union lauter. „Um die Einbindung der Mitglieder werden wir bei der nächsten Entscheidung über den Vorsitz nicht herumkommen“, sagte Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann (CDU) der „Bild“-Zeitung. Das sieht Hamburgs CDU-Chef Christoph Ploß auch so: „Die nächsten Personalentscheidungen müssen unbedingt unter stärkerer Einbeziehung der CDU-Mitglieder erfolgen.“
Merz hat im Ringen um den Parteivorsitz bereits zwei Niederlagen erlitten. 2018 war er in einer Stichwahl Annegret Kramp-Karrenbauer unterlegen, Anfang des Jahres Armin Laschet.
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